Am Samstag, den 17. März waren wieder beide Hallen in Oyten voll belegt. Die HVN-Sichtung für die Jahrgänge männlich 2004 und weiblich 2005 stand an. In Oyten findet alljährlich der erste Teil der Sichtung statt, bei der die Regionen HR Bentheim-Emsland, HR Oldenburg, HR Oldenburger Münsterland, HR Ems-Jade, Bremer Handballverband und die KRAGE (Zusammenschluss der HR Mitte Niedersachsen und der HR Elbe-Weser) Ihre Talente dem HVN vorstellen. Der zweite Teil fand am Sonntag in Emmerthal statt  bei der die Regionen HR WSL, Osnabrücker Handballregion, HR Hannover, HR Süd-Ost Niedersachsen, HR Süd-Niedersachsen und HR Lüneburger Heider gesichtet wurden.
Die Handball-Region Mitte Niedersachsen hatte dieses Jahr so viele Talente wie nie bei der Sichtung dabei. Bei den Jungs konnten sich insgesamt 8 Spieler ins KRAGE Team spielen, bei den Mädchen waren es 6 Spielerinnen.
Erst kurz vor der HVN-Sichtung mussten die Trainer der KRAGE-Teams Ihre Kader noch einmal reduzieren, sodass einige Spieler/-innen auf die Reserveliste rutschten.

KRAGE 2018 1
von links: Nick Jäger, Louis Beyer, Niklas Nowak, Bastian Claasen, Michel Schack, Paul Seliger (es fehlen Lukas Seliger und Tom-Lasse Blatt)

Von der HSG Verden-Aller waren Bastian Claasen (TW), Louis Beyer, Tom-Lasse Blatt, Niklas Nowak bei der Sichtung dabei. In den HVN-Kader haben es fest Bastian Claasen, sowie Louis Beyer geschafft. Auf die "Reserveliste" hat es Niklas Nowak geschafft. Auf Grund von Urlaub wird Tim-Lasse Blatt zum Stützpunkttraining nach Oyten geladen und darf sich erneut präsentieren. Herzlichen Glückwunsch Jungs.

Quelle: http://www.hrm-niedersachsen.de - 20.03.2018


Ingo Schwandts Herz schlägt für die HSG Verden-Aller
"Aus Interesse ging ich zu einem Handballspiel der 1. Damen des TSV Borstel. Das hat mich so gepackt, dass ich davon nicht mehr loskam", erzählt Ingo Schwandt. Er wollte von nun an nicht nur Zuschauer sein, sondern die Spielerin auch aktiv unterstützen. Daher bediente der Borstler ab Beginn der Saison 1990/1991 bei Heimspielen die Toranzeige. Als sich im Juni 1994 die drei Verdener Vereine, TSV Borstel, TSV Dauelsen und SV Eitze zur Handballspielgemeinschaft (HSG) Verden-Aller zusammenschlossen, blieb er seinem Hobby treu.
Jahrelang widmete er seine freie Zeit nur den Frauenteams. Aber irgendwann betreute der heute 50-Jährige auch die männliche B-Jugend und die 1. Herren bei Heimspielen. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Mannschaften dazu, so dass er immer mehr Zeit in der Halle verbrachte. "Ich habe selber nur einmal in der Schule in einer Handball AG Handball gespielt", sagt Schwandt. Ansonsten habe er auf dem Feld keine Erfahrungen gesammelt. Er schaue lieber vom Rand aus zu und feuere seine HSG bei Heimspielen an. Besonders in Erinnerung ist ihm das Jahr 2010 geblieben. Nicht wegen eines besonderen Spiels, sondern "weil sich die erste Damen auf Grund von Spielerinnenmangel vom Spielbetrieb abgemeldet haben." Da sein Hauptaugenmerk aber stets auf diesem Team lag, habe er die Reißleine gezogen und beendete nach neunzehneinhalb Jahren sein Engagement für die HSG.



Allerdings kam es für Schwandt nicht in Frage, keine Ehrenamt auszuüben. Er blieb dem Ballsport treu und schloss sich den Fußballern des FC Verden 04 an, wo er in der Jugend und bei den ersten Herren als Ordner tätig war. In einem Newsletter des Vereins stand mal folgendes über den Borsteler: "Man kann ihn wohl als größten Fan der Mannschaft bezeichnen, ein Heimspiel ohne diese Institutionen ist kaum denkbar"Ein Engagement ließ etwas nach, als er über eine Kontaktanzeige in einer Zeitschrift seine heutige Lebensgefährtin Ute kennenlernte. Da sie damals noch im Landkreis Hildesheim lebte, pendelten sie beide zwischen den Wohnorten hin und her. "Wir wechselten uns mit dem Wiedersehen ab. Mal kam sie ein Wochenende zu mir, mal fuhr ich zu ihr", erzählte der Borsteler. Allerdings fanden die Heimspiele häufig dann statt, wenn ich bei meiner Liebsten war. Mehr und mehr lief sein Engagement aus, bis es schließlich ganz endete.
"Glücklicherweise kam im Sommer 2017 vom Coach der mittlerweile wieder gegründeten ersten Damen der HSG Verden-Aller eine SMS, ob ich Interesse hätte bei ihm als Betreuer einzusteigen. Spontan sagte ich zu", sagte Schwandt, der wieder etwas mehr Freizeit hatte, da seine Ute inzwischen zu ihm gezogen war. Er sei total nervös und aufgeregt gewesen, als er zum Training ging. Aber alle hätten ihn gut aufgenommen. Er habe sich gleich zu Hause gefühlt, obwohl er sieben Jahre lang weg gewesen sei.
"Als ich gefragt wurde, ob ich bei den Landesligamännern bei Heimspielen Kassierer sein möchte, habe ich auch dafür zugesagt." Den ein Leben ohne Handball könne er sich nicht vorstellen. "Die HSG ist mein Herzblutverein"!

Quelle:  Aus dem Wochentipp acv - 04.04.2018



Hinter uns liegt eine anstrengende, aber dennoch spaßige Trainingswoche in Aurich, welche in der ersten Osterferienwoche vom 19.03.-23.03.2018 statt fand.
Am Montag trafen wir uns um 12:00 Uhr am Verwell in Verden. Von dort aus begann gegen 12:30 Uhr die 2 1/2 stündige Busfahrt nach Aurich. Schon auf der Hinfahrt merkte man, worum es in den nächsten Tagen neben dem Training gehen sollte. Die Gemeinschaft untereinander und im Verein war schon zu dem Zeitpunkt ein wichtiger Aspekt, welcher immer mal wieder durch den Ruf "HSG Verden, HSG Handball" hervorgehoben wurde. Angekommen an der Jugendherberge wurden zunächst die Taschen und Trainingsutensilien aus dem Bus geladen, die restlichen Zimmereinteilungen vorgenommen und anschließend die Zimmer bezogen. Nun war erstmal Freizeit angesagt. Bis zum Abendbrot um 18:00 Uhr hatten die Kinder Zeit sich einzuleben. Nach dem Essen ging es dann ab 19:00 Uhr zur ersten Trainingseinheit in die Sporthalle, welche sich direkt neben der Herberge befand. Jedes Training in dieser Woche folgte der gleichen Strukturierung: Gemeinsames Aufwärmen, anschließend wurden zwei Gruppen eingeteilt, die jeweils von Juri und Lucas trainiert wurden und abschließend gab es ein gemeinsames Abschlussspiel. Schon bei der ersten Trainingseinheit konnte man sehen, wie viel Spaß es den Kinder macht, denn sie wollten trotz der späten Zeit gar nicht aufhören zu trainieren. Dennoch war gegen 21:30 Uhr Schluss, denn um 22:00 Uhr war Bettruhe angesagt, um fit in den nächsten Tag starten zu können.Am Dienstag wurden die Kinder dann gegen 7:00 Uhr von den Betreuern geweckt, um gemeinsam zum Frühstück zu gehen. Danach war erstmal wieder etwas Freizeit angesagt, bevor es um 9:00 Uhr zum Laufen auf die Tartanbahn ging. Nun wurde eine halbe Stunde gelaufen bis die nächste Trainingseinheit begann. Diese dauerte zwei Stunden. Nach dem Training hatten die Kinder Zeit, um sich zu duschen und sich für das Mittagessen fertig zu machen. Jeden Mittag gab es eine warme Mahlzeit und ein Salatbuffet.Am Nachmittag stand das Brennballturnier an. Hierfür wurden drei Mannschaften gebildet, welche von Juri, Felix und Lisa betreut wurden. Jetzt hieß es "Welches Team schafft die meisten Runden innerhalb von 10 Minuten?". Der Spaß und die Spannung war dabei nicht nur den Kindern, sondern auch den Betreuern anzusehen. Das Brennballturnier war allerdings nicht das einzige Highlight des Tages, denn nach dem Abendbrot trafen sich alle in dem Gemeinschaftsraum "Teamgeist" zum DVD Abend wieder. Es wurde der Film "Projekt Gold" gezeigt, der von dem Weg zum Weltmeistertitel der deutschen Nationalmannschaft im Jahr 2007 handelt. Die Begeisterung der Kinder war so groß, dass sie diesen auf dem Heimweg am Freitag erneut gucken wollten. Neu angereist am Mittwochmorgen war Maja, die sich um das Torwarttraining in den Trainingseinheiten kümmern sollte.

wD-Jugend der HSG Verden-Aller zum zweiten Jahr in Folge Meister in der Regionsoberliga
Das letzten Spiel der Saison gegen die Mannschaft von MoIn hat die weibliche D-Jugend der HSG Verden-Aller unter Trainer Juri Wolkow klar mit 23:17 Toren (Halbzeit 13:8) für sich entscheiden können. Vor einer sehr gut besuchten Realschulhalle hatte die Mädchen die gegnerische Mannschaft um Spielerin Janne Jacobsen (3 Tore) schnell im Griff, so dass nach dem 6:6 in der 9 Minute die Truppe um die starke Abwehrspielerin Miriam Piechot der Sieg zu keiner Zeit mehr zu nehmen war. In einer schnellen Partie, in der Annabelle Malz im Tor der HSG wieder ihre Souveränität zeigte und auch den einzigen 7-Meter gegen die HSG abwehrte, zeigten die Spielerinnen den begeisterten Zuschauern, warum die Mannschaft mit 9 Punkten Vorsprung an der Spitze der Tabelle der Regionsoberliga steht.Annabelle Malz, Saskia Wundes, Ella Haile Silassie (2), Antonia Revermann, Leonie Haase, Miriam Piechot, Johanne Camin (8), Nina Jacobsen (6), Lea Mletzko (7)Der Staffelwart der weiblichen D-Jugend in der Regionsoberliga, Holger Cordes, ehrte die Mannschaft der HSG Verden-Aller somit schon im zweiten Jahr in Folge als Meister der Regionsoberliga. Weiter spielen die ersten drei Torschützinnen der Liga mit Nina Jacobsen (76), Lea Mletzko (75) und Johanne Camin (72) bei der HSG Verden-Aller.


2. Damen - TuS Rotenburg II – HSG Verden-Aller II 17:24 (9:8). Die HSG Verden-Aller II kam erneut schwer in Tritt – 4:8 (20.). Bis zur Pause verkürzte das Team von Trainer Niklas Bodenstab aber auf 8:9. Nach dem Wechsel gab Verden-Aller richtig Gas und sorgte schon bis zur 40. Minute (16:11) für klare Verhältnisse. Am Ende hieß es 24:17 für die HSG Verden-Aller II, bei der nach langer Pause Nadine Schröder ein sehr gutes Comeback gab und auf Anhieb drei Tore erzielte. Eine klasse Leistung bot wieder einmal Torhüterin Maja Erasmie.

Quelle: Jürgen Honebein Aus der Verdener-Aller-Zeitung / Mediengruppe Kreiszeitung - 13.03.2018

1. Damen - HSG Verden-Aller – HSG Cluvenhagen/Langwedel 18:31 „In der ersten Hälfte haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Nach der Pause war davon nichts mehr zu sehen“, stellte Aller-Coach Timo Lütje enttäuscht fest. In der ersten Halbzeit stand es nach zwölf Minuten 6:6. Bis zur Halbzeit ging die favorisierte HSG mit 13:10 in Führung, ohne dabei überzeugen zu können. In der zweiten Halbzeit gaben die Gäste um Trainerin Svenja Vast aber richtig Gas und spätestens nach dem 22:12 (40.) durch Ann-Katrin Davids war die Vorentscheidung gefallen.

Quelle: Jürgen Honebein Aus der Verdener-Aller-Zeitung / Mediengruppe Kreiszeitung - 13.03.2018

2- Herren - Die HSG hielt die Partie nur bis zum 7:8 (10.) offen. Danach bestimmte Daverden immer mehr das Geschehen und lag zur Halbzeit bereits deutlich mit 21:12 vorn. „Wir haben 50 Minuten konsequent gespielt und konnten auch viel wechseln. So will ich meine Mannschaft immer sehen“, war Daverdens Trainer Dirk-Oliver Kühl zufrieden. Ein Sonderlob erhielt der 13-fache Torschütze Jannes Mahlmann. Bis zum 7:8 durch Felix Mittermeier (11.) hielt die HSG gut mit, doch danach wurden die leichten Fehler immer mehr und auch die Fehlwürfe häuften sich. Folge davon war eine 21:12-Halbzeitführung des TSV Daverden III. In der zweiten Halbzeit gaben die Gastgeber weiterhin Gas und siegten schließlich mit 39:22. Die Gäste hatten nicht ihre A-Jugendlichen dabei, was sich negativ bemerkbar machte.

Quelle: Jürgen Honebein Aus der Verdener-Aller-Zeitung / Mediengruppe Kreiszeitung - 13.03.2018

Männliche B-Jugend - Mit 17:21 (6:8) vor eigenem Publikum gegen die HSG Lachte-Lutter musste sich die die männliche B-Jugend der HSG Verden-Aller zum Saisonabschluss geschlagen geben. „Die Mannschaft hat sich im Verlauf der Pflichtspiele kontinuierlich gesteigert“, zog das Trainerteam Sven Klaasen und Timo Lütje ein positives Fazit. Sie danken insbesondere den drei mit Zweifachspielrecht ausgestatteten Morsumer Spieler Tammo Homann, Claas Daneke und Jan Lefers, die zur Verstärkung des Teams beigetragen haben. In der Begegnung gegen Lachte boten die Gastgeber eine konzentrierte Leistung. Dies galt vor allem für die Abwehr. Im ersten Durchgang war es eine torarme Begegnung. Es gelang keiner Mannschaft sich entscheidende Vorteile zu verschaffen. In der zweiten Hälfte zogen die Gäste zunächst auf 15:11 (36.) weg und nutzten dabei die schlechte Chancenverwertung des Gegners aus. Verden ließ jedoch nicht locker und kam wieder auf ein Tor ran (16:17) Fünf Tore in Folge in den letzten sieben Minuten brachten dann Lachte auf die Siegerstraße.

Männliche A-Jugend - Die männliche A-Jugend der HSG Verden-Aller beendet die Handball-Landesliga-Saison 2017/18 mit dem Vizemeistertitel. In einer immer engen Begegnung beim TSV Anderten II fiel die Entscheidung erst in den letzten fünf Minuten. Bis zum vorletzten Spieltag war Verden noch am Meisterkurs. Ausschlaggebend war am Ende das bessere Torverhältnis des neuen Meisters Handballverein Lüneburg. Die Enttäuschung bei Trainer Juri Wolkow und Mannschaft hielt sich in Grenzen. Sie hatten während der Saison ihr Bestes gegeben. „Wir haben heute gut gekämpft und alles rausgeholt. Es fehlte das nötige Quäntchen Glück“, sagte der Trainer. In einer ausgeglichenen Partie gab es lange wechselnder Führungen. Verden stand in der Abwehr gut. Der Gegner nahm bei den eigenen Angriffen immer den Torwart raus und brachte einen Feldspieler. Es gelang den Gästen nicht vollständig, den gegnerischen Haupttorschützen ganz auszuschalten. In den letzten fünf Minuten rächte sich dann die zuvor mangelnde Treffsicherheit im Angriff. Nach dem 20:22 Rückstand (55.) machte der Gastgeber mit drei Toren in Folge alles klar. Wie Juri Wolkow mitteilte, wird Verden nicht an den Aufstiegsspielen zur Oberliga teilnehmen und sich stattdessen auf die neue Saison vorbereiten. Hier gilt es die verbleibenden Spieler der A-Jugend und der aufrückenden B-Jugend zusammenzuführen.