Timo Lütje hatte eine dunkle Ahnung: „Beim TS Woltmershausen wird es schwierig“, sagte der Trainer der Landesklassen-Handballerinnen der HSG Verden-Aller voraus. Lütje sollte Recht behalten. Mit 33:15 (13:7) ging die Partie in der Hansestadt letztlich deutlich an die Gastgeber.
Gegen die erste und zweite Welle des Gegners, gestand der Trainer der Gäste ein, sei seine Mannschaft in einigen Situation doch überfordert gewesen. Bis zum 2:3 blieb die HSG Verden-Aller auf Tuchfühlung. Dann zog der Tabellenfünfte auf 8:2 davon. Seine Mannschaft habe gegen den konterstarken TSW im Angriff zu fehlerhaft agiert, meinte Timo Lütje. Im weiteren Verlauf setzte sich der Leistungsunterschied fort. Trotz der hohen Niederlage hatte Verdens Coach aber auch einen positiven Aspekt ausfindig gemacht: „Im Spiel Sechs-gegen-sechs haben wir es in der Abwehr ganz gut gemacht.“

Unterdessen geht der Blick im Lager der HSG Verden-Aller in Richtung kommender Saison. Wie Timo Lütje betonte, sei der Aderlass vor dieser Spielzeit einfach zu groß gewesen. Die Abgänge von den beiden Stammkräften Lotta Bunte und Merle Lühmann habe die Mannschaft nicht kompensieren können.

 

 


Bei der männlichen Handball-B-Jugend der HSG Verden-Aller ist Sven Klaasen um seine Aufgabe aktuell nicht zu beneiden: Denn der Coach des Landesligisten muss sein Team von Woche zu Woche neu aufstellen. In der aktuellen Begegnung bei der HSG Bützfleth/Drochtersen fehlten nun auch noch Lennat Fettin und Luca Drewes. Wie Klaasen erklärte, sei aus der Stammsieben nur Torwart Dennis Emigholz dabei gewesen. In Anbetracht der Umstände war der Coach der Gäste trotz der 18:32 (10:16)-Niederlage zufrieden mit seinen Schützlingen.
Mit der ungewohnten Aufstellung habe man Bützfleth bis zum 8:10 geärgert, sagte Sven Klaasen. Ein Extralob verteilte Verdens Übungsleiter an Jonas Lohmann und Jonathan Bargfrede. Beide waren je sechs Mal erfolgreich. Nach 50 Minuten entsprach das Resultat aber doch dem Spielverlauf. Nachdem sich der Rückstand der HSG in der zweiten Halbzeit einige Zeit im Zehn-Tore-Bereich eingependelt hatte, waren es am Ende 14 Tore Unterschied. Trotz der Niederlage belegt Verden in der Tabelle weiter den wichtigen vierten Platz.

 

 


Verdener trifft 14 Mal beim 31:26 über Embsen

Ausgerechnet im Derby der Handball-Landesklasse bei der HSG Verden-Aller wäre dem punktlosen Schlusslicht TSV Embsen fast ein echter Coup gelungen. Letztlich musste sich der Absteiger aber dann doch mit 26:31 geschlagen geben.
HSG Verden-Aller - TSV Embsen 31:26 (12:14). Einmal mehr sorgte eine unkonzentrierte Phase für die 18. Saisonniederlage des Tabellenletzten aus Embsen. Auf Seiten der klar favorisierten Gastgeber avancierte indes der blendend aufgelegte Tim Härthe mit 14 Toren zum Matchwinner. „Wir hatten uns das ganze wohl zu einfach vorgestellt und waren zu Beginn nicht mit dem nötigen Ernst bei der Sache“, bilanzierte Härthe. Zwar hatte die von Frank Janzen trainierte HSG durch Tobias Albert ein 4:2 (7.) vorgelegt, doch dann riss der Faden und die Gäste aus Embsen spielten groß auf.


Verden-Allers Trainer Frank Janzen wird in einer Auszeit schon ziemlich deutlich. Matthias Häfker und Rytis Kanarskas (von links) lauschen gespannt.

Nach der ersten Führung (8:7, 14.) hatte das Team von Reinhard Leprich, das sich auf einen starken Hartmut Buchwitz im Tor verlassen konnte, alles im Griff. Aber nur bis zum 17:14 (34.) durch den neunfachen Torschützen Roman Döhling. Danach häuften sich wieder einmal die Fehler und es folgte der große Auftritt von Tim Härthe.

Mit sieben Treffern in Folge zum 21:19 (43.) sorgte die HSG für die Wende. Beim 20:25 (48.) nahm Embsen nochmal eine Auszeit und verkürzte im Anschluss auf 26:27 (54.). Mehr war den aufopferungsvoll kämpfenden Gästen aber nicht vergönnt. „Uns fehlt eben das Quäntchen Glück“, fand Keeper Buchwitz, während Siegercoach Frank Janzen tief durchatmete: „Das war ein schlechtes Spiel von uns, das wir glücklich gewonnen haben.“

 

Quelle: Björn Lakemann - 20.02.2017

 


Die HSG Cluvenhagen/Langwedel siegte gegen den TSV Schwarme hoch mit 30:16, während die HSG Verden-Aller II gegen den TV Sottrum mit 21:30 verlor.
„Das war heute eine unterirdische Leistung meiner Mannschaft. Wir haben nie einen richtigen Zugriff bekommen“, urteilte Aller-Trainer Timo Lütje. Dabei hielt die HSG die ersten 20 Minuten bis zum 9:9 noch sehr gut mit.
Danach aber zog Sottrum das Tempo an und lag bereits zur Pause deutlich mit fünf Toren vorn. Nach dem Wechsel verkürzten die Gastgeberinnen den Rückstand noch einmal bis auf vier Tore (17:21), doch in der Endphase dominierte der Tabellenvierte aus Sottrum immer mehr und siegte gegen einen schwachen Gegner souverän mit 30:21. Trotz der Niederlage bleibt Verden-Aller II auf dem achten Tabellenplatz.

 

Quelle: Jürgen Honebein - 20.02.2017

 


Trotz einer zwischenzeitlichen 23:17-Führung haben sich die B-Jugend-Handballer der HSG Verden-Aller in der Landesliga beim SV Werder Bremen letztlich mit einem Punkt zufrieden geben müssen. 24:24 (9:13) endete die Begegnung beim Achten der Tabelle. „Meine Mannschaft hat den Vorsprung in der Schlussphase leichtfertig hergegeben“, ärgerte sich Coach Sven Klaasen, dem erneut nicht seine stärkste Besetzung zur Verfügung stand.

Bis zur 17. Minute hatten sich beide Teams in der Hansestadt eine ausgeglichene Partie geliefert (9:9). In der Folge schienen die Gäste dann ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Nach einem Treffer von Luca Drewes (3) lag die HSG Verden-Aller erstmals mit vier Toren vorn (13:9). Zehn Minuten vor dem Abpfiff war der Vorsprung auf 23:17 angewachsen, den der Nachwuchs aus der Domstadt dann verspielte. Verden muss nun aufpassen, dass in der Tabelle nicht noch der wichtige vierte Platz abhanden kommt. Aktuell beträgt der Vorsprung auf den TV Oyten II auf Position fünf lediglich noch zwei Zähler.

 

 

Bei den Handballerinnen der HSG Verden-Aller geriet die aktuelle 20:25 (12:13)-Niederlage gegen den TuS Komet Arsten II in der Landesklasse fast zur Nebensache. Vielmehr ist es eine Mitteilung der Staffelleitung gewesen, die beim Team aus der Domstadt für Ernüchterung gesorgt hat. Man habe den Vereinen mitgeteilt, dass es in dieser Saison aus der Landesklasse wahrscheinlich vier anstatt der erhofften zwei Regelabsteiger geben wird, erklärt Verdens Coach Timo Lütje. Damit würde der Abstand zum rettenden Ufer für die HSG Verden-Aller aktuell sieben Zähler betragen. Timo Lütje: „Wo wir diese Punkte noch einfahren sollen, sehe ich beim besten Willen nicht.“ Acht Spiele muss die HSG noch absolvieren und kann somit im besten Fall noch 16 Zähler gewinnen. Der Coach kündigte aber bereits an, dass der Klub in der kommenden Saison einen Neuaufbau in der Regionsoberliga starten wolle.

Im Heimspiel gegen den TuS Komet Arsten II hatte sich der Drittletzte des Klassements den entscheidenden Rückstand unmittelbar nach der Pause eingefangen. Bis auf 19:14 waren die Gäste in dieser Phase enteilt. Dem Fünf-Tore-Rückstand lief das Gastgeberteam um die sieben Mal erfolgreiche Nadine Schröder bis zum Ende hinterher. Letztlich, bilanzierte Timo Lütje, habe sich seine Mannschaft mit zwei schwachen Phasen um ein besseres Resultat gebracht. „Den Beginn der zweiten Hälfte haben wir total verschlafen“, sagte der Coach.

 

Quelle: Jürgen Prütt - 14.02.2017

 


 

HSG Mittelweser/Eystrup II - HSG Verden-Aller II 19:25 (11:15). Verdens Trainer Timo Lütje freute sich zwar über die beiden Punkte, beklagte aber nach Spielschluss gleich mehrere verletzte Spielerinnen: „Das musste nicht sein. Da hat der Schiedsrichter gleich mehrfach nicht richtig durchgegriffen.“ Der Spielverlauf ist schnell erzählt. Verden-Aller lag immer in Führung und zur Pause über ein 9:7 mit 15:11 vorn. Nach dem Wechsel zogen die Gäste auf 18:13 davon und hatten spätestens beim 21:16 (47.) alles für sich geregelt. Beste Torschützin bei den Gästen war Svenja Vast (5).

 

Quelle: Jürgen Honebein - 13.02.2017

 


Die männichen D-Jugendlichen der HSG Verden-Aller und der Hansestadt traf sich zu einem Trainingsspiel in der Aller-Weser Halle.

Als einen kleinen Höhepunkt der Saison bezeichnete Trainer Lars Blatt die Trainingseinheit am 10.02.2017. Man wollte sehen, wo man ausserhalb der eigenen Spielklasse stehe und habe auch aus diesem Grunde die 11-13 jährigen Handballer aus der Hansestadt zu einem Freundschaftsspiel eingeladen.
Es bestätigte sich im Laufe des Spiels die sehr positive Saisonleistung der Allerstädter, die in der Regionsoberliga mit gleich 2 Mannschaften antreten und derzeit die Plätze 1 und 3 belegen.

Ein bemerkenswert quantitativ und qualitativ starker Jahrgang 04/05 spielte von Anfang an gegen den Vertreter aus der Bremenliga stark auf und gab die erzielte 1:0 Führung innerhalb der „regulären“ Spielzeit nicht mehr her. Nach 40 Minuten hieß es 20:18. Man gönnte den Kindern weitere 13 Minuten in denen seitens der HSG auch Nachwuchskräfte Einsatzzeit bekamen und trennte sich dann freundschaftlich 25:25.
Unter den Augen des Krage-Auswahltrainers Lennart Lingener zeigten die körperlich überlegenden Gäste aus Bremen einen schnellen Handball und konnten vor allem über die Aussenpositionen überzeugen.
Die HSG Verden-Aller musste krankheitsbedingt auf einige Spieler verzichten, was bei einem Kader von über 20 Kindern und der Einbindung der Neuzugänge für die kommende Saison aber kompensiert werden konnte.
Beide Trainer der Teams freuten sich über den durchaus attraktiven Handball der gezeigt wurde und wollen diese Kooperation fortsetzen.

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Autor: Niels Blatt | Fotos: A. Lohmann

 


Verden-Aller siegt in Otterndorf

TSV Otterndorf - HSG Verden-Aller 26:28 (11:14). Nach einem Auftakt nach Maß (8:2, 10.) hielt der Schlendrin Einzug im Spiel der Allerstädter. Nicht zu Unrecht verkürzte Otterndorf auf 7:9. „Es geht halt nicht im Schongang und da verpassten wir es, uns weiter abzusetzen“, befand HSG-Coach Frank Janzen, der für seine rechte Angriffsseite ein Extralob übrig hatte. 20 Treffer gingen auf das Konto von Tobias Albert (14) sowie Oliver Schaffeld (6). Ein guter Start in Abschnitt zwei bedeutete nichts. Doch erneut mangelte es an Konstanz. Otterndorf glich nicht nur zum 20:20 aus, sondern sorgte durch seine einzige Führung beim 21:20 für erneut Adrenalin im HSG-Kanal. Albert & Co. zauberten einen 7:1-Lauf auf das Parkett und beim 27:22 war der Drops endgültig gelutscht. „Ein Sonderlob haben sich Lutz Evers als einziger Keeper sowie Albert verdient“, befand Übungsleiter Janzen.

 

Quelle: Björn Lakemann - 06.02.2017