A-Jugend - Gute Moral, aber keine Punkte: Nach einer 31:33 (12:18)-Niederlage beim ATSV Habenhausen, dem Rangzweiten der Handball-Landesliga, sind die Chancen der männlichen A-Jugend der HSG Verden-Aller auf Rang vier auf ein Minimum gesunken. Nach der aktuellen Niederlage ist der Nachwuchs aus der Domstadt in der Tabelle auf Platz sechs abgerutscht.

In Bremen verspielten die Gäste ein besseres Resultat zu Beginn der zweiten Halbzeit. Bis auf 26:20 war der ATSV Habenhausen in der 42. Minute enteilt. Am Ende hatte der Unterbau des Männer-Oberligisten mit zwei Toren die Nase knapp vorne, nachdem die HSG Verden-Aller durch einen Treffer von Jonah Klimach zwischenzeitlich noch einmal auf 28:27 herangekommen war (52.). Die Sieben von Trainer Juri Wolkow, für den in der Hansestadt Sven Klaasen auf der Bank eingesprungen war, bestreitet ihre letztes Heimspiel der Saison am übernächsten Wochenende gegen die punktgleiche HSG Delmenhorst. Die Serie endet für die Reiterstädter dann Anfang April erneut in Bremen – mit einer Auswärtspartie bei der SG Arbergen-Mahndorf.

 

Quelle: Jürgen Prütt - 15.03.2017

 


 

1. Damen - Dem Favoriten lange Paroli geboten, am Ende dann aber doch noch recht deutlich unterlegen: Im Heimspiel der Handball-Landesklasse der Frauen musste sich die HSG Verden-Aller dem ATSV Habenhausen II am Sonnabend nach einer 12:11-Führung zur Halbzeit am Ende mit 18:25 geschlagen geben.

Wie Verdens Trainer Timo Lütje betonte, habe er zwischen seiner Mannschaft und dem Rangvierten aus Bremen keinen Klassenunterschied ausmachen können. Die Partie kippte erst Mitte der zweiten Halbzeit, als die Gäste den Rückstand beim 15:21 in eine Sechs-Tore-Führung umgewandelt hatten. Wie Lütje anmerkte, seien in dieser Phase allerdings einige strittige Entscheidungen des Schiedsrichters dabei gewesen. Als ein Manko im Spiel der Gastgeberinnen sollte sich auch gegen Habenhausen die Rückwärtsbewegung erweisen. Timo Lütje gab zu, dass sich seine Mannschaft rund 13 der 25 Gegentore über Konter eingefangen hatte: „Einfache Ballverluste werden in dieser Liga sofort bestraft.“ Eine gute Leistung bescheinigte der Coach Maja Erasmi. Mit vielen tollen Paraden hatte die Torfrau ihren Anteil daran, dass der Drittletzte der Tabelle zur Halbzeit noch mit einem Tor in Führung lag. Das Team aus der Domstadt, das den Abstieg nicht mehr verhindern kann, setzt seine Abschiedstour in der Landesklasse am 1. April mit einem Auswärtsspiel bei der HSG Mittelweser/Eystrup fort.

 

Quelle: Jürgen Prütt  - 14.03.2017

 

Dollerner SC - HSG Verden-Aller 19:32 (14:17). Im ersten Abschnitt agierte der Tabellenführer aus Verden zu sorglos in der Deckung und führte zur Pause sicher etwas glücklich mit 17:14. „Da haben wir wirklich Dusel gehabt. Nach dem Wechsel haben wir es dann aber deutlich besser gemacht“, erklärte HSG-Trainer Frank Janzen. Ohne Lukas Konradt und Rytis Kanarskas angetreten, platzte zu Beginn der zweiten Hälfte dann der berühmte Knoten. Der Spitzenreiter legte einen fabelhaften 8:0-Lauf hin und sorgte mit dem 25:14 (40.) frühzeitig für klare Verhältnisse. Zumal nun die Deckung sicher stand und auch Torhüter Mirco Thalmann komplett im Spiel war. Daher hatte Janzen wenig zu meckern und die HSG fokussiert sich schon jetzt auf die kommende Woche, wenn es im Spitzenspiel gegen Stedingen geht. „Ich gehe mal davon aus, dass der Gegner etwas stärker als Dollern ist“, ist Janzen fest überzeugt.

Tim.Haerthe Spiel Dollern

13 Tore: Tim Härthe

 

Quelle: BJÖRN LACKEMANN  - 13.03.2017

 


 

HSG Verden-Aller II - HSG Phoenix 18:30 (7:14). Die Gastgeber mussten auf zahlreiche Stammspieler verzichten und traten nur mit einem Auswechselspieler an. „Dadurch war für uns schon vor dem Anpfiff der Drops gelutscht“, meinte Björn Härthe. Bis zum 4:6 hielten die Verdener mit, doch schon zur Halbzeit lag Phoenix mit 14:7 vorn. In der zweiten Halbzeit ließ bei den Verdenern die Kondition immer mehr nach, so dass die Gäste leichtes Spiel hatten. „Die jungen Spieler waren viel zu schnell für uns alte Herren“, nahm Härthe die Pleite nicht weiter tragisch.

 

Quelle: Jürgen Honebein  - 13.03.2017

 

2. Damen - HSG Verden-Aller II - TSV Schwarme 24:16 (12:12). „In der ersten Halbzeit hat unsere Abwehr nur Begleitschutz gegeben, in der zweiten Halbzeit war die Leistung aber in Ordnung“, urteilte Aller-Coach Timo Lütje. Die ersten 30 Minuten verliefen ausgeglichen und kein Team konnte einen größeren Vorsprung herauswerfen. Nach dem Wechsel stand die Abwehr der Gastgeber viel besser und erlaubte Schwarme in diesem Spielabschnitt nur noch vier Tore. Über ein 19:14 und 21:16 gab es schließlich noch einen deutlichen 24:16-Sieg der HSG gegen einen Gegner, der nur 30 Minuten zu überzeugen wusste. Beste Torschützin beim Sieger war Nadine Müller mit sieben Treffern.

 

Quelle: Jürgen Honebein  - 13.03.2017

 

Besonders von den Außenpositionen hätten seine Schützlinge sich zu viele Fehlversuche erlaubt. In der zweiten Halbzeit hatte Moritz Siegmund (9/6 Tore) Verdens Nachwuchs beim 18:17 in Führung geworfen. Die knappe Führung behauptete die HSG bis zum 22:20. Als die Gäste im weiteren Verlauf fünf Mal in Folge zum 25:22 getroffen hatten, lief dem Team von Juri Wolkow die Zeit davon. Mehr als der Anschlusstreffer zum 27:28 durch Jonah Klimach sprang für die HSG Verden-Aller nicht mehr heraus. Wie Juri Wolkow betonte, werde man weiter um den vierten Tabellenrang kämpfen. „Von den letzten drei Spielen wollen wir zumindest noch zwei gewinnen“, kündigte der Trainer an.

 

Quelle: Jürgen Prütt  - 08.03.2017

 


 

 

1. Damen - Die HSG Verden-Aller musste auf ihrer Abschiedstour in der Handball-Landesklasse der Frauen bei der HG Bremerhaven eine weitere Niederlage hinnehmen. Beim Spitzenteam aus der Seestadt unterlagen die Gäste mit 13:27 (5:11). Für Verdens Trainer Timo Lütje spiegelte das Resultat dabei nicht den Spielverlauf wider. Seine Mannschaft habe gut gespielt, dabei aber das Torewerfen vergessen, nannte der Trainer das Manko. Alleine im ersten Durchgang hätten seine Spielerinnen 15 freie Bälle vergeben. Bis zum 4:4 (11.) hatten die Gäste klasse mitgehalten.

Dann folgte eine 15-minütige Torflaute und der Rangzweite um die frühere Oytener Zweitligaspielerin Janka Kronschnabel nahm eine schmeichelhafte Sechs-Tore-Führung mit in die Halbzeit. Im zweiten Durchgang wurde der Vorsprung der HGB mit zunehmender Spielzeit immer deutlicher. Am Ende betrug die Differenz 14 Tore. Am kommenden Wochenende messen sich die Handballerinen aus der Domstadt erneut mit einem Team aus der oberen Tabellenhälfte. Mit dem ATSV Habenhausen II wird der Rangvierte in der Realschulhalle empfangen. Die Bremerinnen mischen nach fünf Siegen in Folge kräftig um die beiden Aufstiegsplätze mit.

 

Quelle: Jürgen Prütt  - 07.03.2017

 

1. Herren - Dank einer furiosen zweiten Halbzeit feierte die HSG Verden-Aller im Spitzenspiel der Handball-Landesklasse einen überraschend deutlichen 28:18 (10:11)-Erfolg über die SG HC Bremen/Hastedt II. Durch diesen Sieg übernahm das Team von Frank Janzen die Tabellenführung.

An ein derartiges Ergebnis war zur Pause noch nicht zu denken gewesen. „Da waren wir völlig neben der Spur und haben vorne nichts auf die Reihe bekommen“, kritisierte Janzen. Dabei hatte seine Mannschaft zunächst ein 6:3 (12.) durch Hannes Stolpmann vorgelegt.

Noch in der ersten Hälfte gab es jede Menge Redebedarf für Verden-Allers Trainer Frank Janzen.
Das änderte sich nach dem Wechsel,denn seine Mannschaft spielte groß auf.
 
 

Nur eine Minute später rückte der Ex-Daverdener Andreas Husmann bei den Gästen zwischen die fosten und leitete die Wende ein. Denn die Verdener kassierten nicht nur den Ausgleich, sondern sahen sich zur Pause einem 10:11 gegenüber.

In der Kabine hatte Janzen dann scheinbar die richtigen Worte gefunden. Denn nach dem 11:12 (33.) lief der Motor der Gastgeber richtig heiß und nach sechs Toren in Folge war beim 17:12 (39.) die Vorentscheidung bereits geschafft. Im weiteren Verlauf bauten die Gastgeber die Führung sogar noch weiter aus und bleiben damit in der Rückrunde ungeschlagen.

 

Quelle: Björn Lackemann  - 06.03.2017

 

TuS Rotenburg II - HSG Verden-Aller II 31:33 (14:15). Die Verdener hatten ihre Routiniers an Bord und behaupteten sich in einem sehenswerten Spiel mit 33:31. Die ersten 30 Minuten verliefen ausgeglichen. Meist lagen die Gäste knapp in Führung. Nur einmal hatte Rotenburg zwei Tore Vorsprung (14:12), doch zur Pause hieß es 15:14 für die HSG. Nach der Pause hatten die Gäste die Partie zumindest gefühlt immer im Griff, auch wenn sie sich nie absetzen konnten. Rotenburg kam noch einmal zum 27:27-Ausgleich, doch in der Schlussphase waren die Gäste cleverer und gewannen verdient mit 33:31. Erfolgreichster Torschütze bei Sieger war Björn Fechner mit zehn Treffern.

 

Quelle: Jürgen Honebein  - 06.03.2017