HSG Stuhr - HSG Verden-Aller II 17:24 (6:10). Eine klare Angelegenheit für Verden-Aller beim Tabellenvorletzten in Stuhr. „Einziges Manko war die Torausbeute. Wir haben über 25 Fehlversuche gehabt“, haderte Aller-Coach Timo Lütje. Die Gäste gingen sofort mit 2:0 und 5:2 in Führung und lagen zur Pause mit 10:6 vorn. Die Gastgeber waren zu harmlos, um Verden-Aller ernsthaft zu gefährden. Daher war nach dem Wechsel auch spätestens beim 20:13 alles gelaufen.

 

Quelle: Jürgen Honebein  - 06.03.2017

 

In der Landesliga haben die A-Jugend-Handballer der HSG Verden-Aller einen weiteren Dämpfer im Kampf um den vierten Platz in der Tabelle hinnehmen müssen. Nach einer 24:30 (8:12)-Niederlage bei Jugendhandball Wümme II ist der Nachwuchs aus der Domstadt auf Rang fünf abgerutscht. Man habe die Chancen im Angriff nicht genutzt, nannte Sven Klaasen einen einfachen Grund für die Pleite im Nachbarschaftsduell. Verdens B-Jugendtrainer hatte an der Wümme für den verhinderten Coach Juri Wolkow die Betreuung übernommen.
Bis zum 4:4 verfolgten die Zuschauer zunächst ein enges Match. Als Till-Ove Meyer in der 18. Minute der fünfte Treffer für die Gäste gelang, hatte die gastgebende Spielgemeinschaft aus Rotenburg und Scheeßel zwischenzeitlich allerdings bereits acht Mal getroffen. Den Drei-Tore-Rückstand konnten die Gäste um den siebenfachen Torschützen Uli Mattfeldt danach nicht mehr entscheidend wettmachen. Auf die HSG Verden-Aller wartet nun ein knackiges Restprogramm. Es geht noch gegen die ersten drei Teams der Tabelle aus Altenwalde, Elsfleth und Habenhausen.

 

Quelle: Jürgen Prütt - 01.03.2017

 


HSG Verden-Aller gibt sich keine Blöße

Dank einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit verdiente sich die HSG Verden-Aller in der Handball-Landesklasse den 29:20-Erfolg bei Kellerkind SVGO Bremen II.
Nur mit einem kümmerlichen Kader angetreten, setzte es für den TSV Morsum im Auswärtsspiel beim TSV Otterndorf die nächste Niederlage.
SVGO Bremen II - HSG Verden-Aller 20:29 (13:14). Der Schlüssel zum letztlich souveränen Auswärtssieg der HSG war die Umstellung in der Deckung auf eine 5:1-Formation. „14 Tore in der ersten Halbzeit waren zwar nicht überragend, doch vor allem die etwas wackelige Deckung hat mir Sorgen gemacht“, begründete Verden-Allers Trainer Frank Janzen die veränderte Formation zu Beginn der zweiten Halbzeit.


Verden-Allers Juri Wolkow kassierte nach dem 29:20-Erfolg bei der SVGO Bremen II ein Sonderlob seines Trainers.

Dabei hatte er ein Sonderlob für seine Routiniers Juri Wolkow und Oliver Schaffeld parat. Zunächst hatten die Gäste alles im Griff und lagen mit 9:4 in Front. Obwohl Torhüter Lutz Evers ein starker Rückhalt war, kam es in der Folge zum Bruch im Spiel der HSG. Die Gastgeber verkürzten bis zur Pause nicht nur auf 13:14, sondern glichen nach dem Wechsel sogar zum 14:14 aus. Was folgte, war ein Zwischenspurt der Gäste bis zum 19:14 (37.).
Zwar vermochten die abstiegsbedrohten Bremer erneut zu verkürzen, doch dieses Mal hatte das Janzen-Team umgehend die passende Antwort parat und beseitigte mit dem 25:18 (42.) vorzeitig die letzten Zweifel. Janzen: „Das war ein Pflichtsieg. Im Aufstiegskampf wird es allerdings enger. Daher müssen wir uns schon steigern, wenn wir uns am kommenden Wochenende gegen den punktgleichen HC Bremen II revanchieren wollen.“

Quelle: Björn Lakemann - 27.02.2017

 


Timo Lütje hatte eine dunkle Ahnung: „Beim TS Woltmershausen wird es schwierig“, sagte der Trainer der Landesklassen-Handballerinnen der HSG Verden-Aller voraus. Lütje sollte Recht behalten. Mit 33:15 (13:7) ging die Partie in der Hansestadt letztlich deutlich an die Gastgeber.
Gegen die erste und zweite Welle des Gegners, gestand der Trainer der Gäste ein, sei seine Mannschaft in einigen Situation doch überfordert gewesen. Bis zum 2:3 blieb die HSG Verden-Aller auf Tuchfühlung. Dann zog der Tabellenfünfte auf 8:2 davon. Seine Mannschaft habe gegen den konterstarken TSW im Angriff zu fehlerhaft agiert, meinte Timo Lütje. Im weiteren Verlauf setzte sich der Leistungsunterschied fort. Trotz der hohen Niederlage hatte Verdens Coach aber auch einen positiven Aspekt ausfindig gemacht: „Im Spiel Sechs-gegen-sechs haben wir es in der Abwehr ganz gut gemacht.“

Unterdessen geht der Blick im Lager der HSG Verden-Aller in Richtung kommender Saison. Wie Timo Lütje betonte, sei der Aderlass vor dieser Spielzeit einfach zu groß gewesen. Die Abgänge von den beiden Stammkräften Lotta Bunte und Merle Lühmann habe die Mannschaft nicht kompensieren können.

 

 


Bei der männlichen Handball-B-Jugend der HSG Verden-Aller ist Sven Klaasen um seine Aufgabe aktuell nicht zu beneiden: Denn der Coach des Landesligisten muss sein Team von Woche zu Woche neu aufstellen. In der aktuellen Begegnung bei der HSG Bützfleth/Drochtersen fehlten nun auch noch Lennat Fettin und Luca Drewes. Wie Klaasen erklärte, sei aus der Stammsieben nur Torwart Dennis Emigholz dabei gewesen. In Anbetracht der Umstände war der Coach der Gäste trotz der 18:32 (10:16)-Niederlage zufrieden mit seinen Schützlingen.
Mit der ungewohnten Aufstellung habe man Bützfleth bis zum 8:10 geärgert, sagte Sven Klaasen. Ein Extralob verteilte Verdens Übungsleiter an Jonas Lohmann und Jonathan Bargfrede. Beide waren je sechs Mal erfolgreich. Nach 50 Minuten entsprach das Resultat aber doch dem Spielverlauf. Nachdem sich der Rückstand der HSG in der zweiten Halbzeit einige Zeit im Zehn-Tore-Bereich eingependelt hatte, waren es am Ende 14 Tore Unterschied. Trotz der Niederlage belegt Verden in der Tabelle weiter den wichtigen vierten Platz.

 

 


Verdener trifft 14 Mal beim 31:26 über Embsen

Ausgerechnet im Derby der Handball-Landesklasse bei der HSG Verden-Aller wäre dem punktlosen Schlusslicht TSV Embsen fast ein echter Coup gelungen. Letztlich musste sich der Absteiger aber dann doch mit 26:31 geschlagen geben.
HSG Verden-Aller - TSV Embsen 31:26 (12:14). Einmal mehr sorgte eine unkonzentrierte Phase für die 18. Saisonniederlage des Tabellenletzten aus Embsen. Auf Seiten der klar favorisierten Gastgeber avancierte indes der blendend aufgelegte Tim Härthe mit 14 Toren zum Matchwinner. „Wir hatten uns das ganze wohl zu einfach vorgestellt und waren zu Beginn nicht mit dem nötigen Ernst bei der Sache“, bilanzierte Härthe. Zwar hatte die von Frank Janzen trainierte HSG durch Tobias Albert ein 4:2 (7.) vorgelegt, doch dann riss der Faden und die Gäste aus Embsen spielten groß auf.


Verden-Allers Trainer Frank Janzen wird in einer Auszeit schon ziemlich deutlich. Matthias Häfker und Rytis Kanarskas (von links) lauschen gespannt.

Nach der ersten Führung (8:7, 14.) hatte das Team von Reinhard Leprich, das sich auf einen starken Hartmut Buchwitz im Tor verlassen konnte, alles im Griff. Aber nur bis zum 17:14 (34.) durch den neunfachen Torschützen Roman Döhling. Danach häuften sich wieder einmal die Fehler und es folgte der große Auftritt von Tim Härthe.

Mit sieben Treffern in Folge zum 21:19 (43.) sorgte die HSG für die Wende. Beim 20:25 (48.) nahm Embsen nochmal eine Auszeit und verkürzte im Anschluss auf 26:27 (54.). Mehr war den aufopferungsvoll kämpfenden Gästen aber nicht vergönnt. „Uns fehlt eben das Quäntchen Glück“, fand Keeper Buchwitz, während Siegercoach Frank Janzen tief durchatmete: „Das war ein schlechtes Spiel von uns, das wir glücklich gewonnen haben.“

 

Quelle: Björn Lakemann - 20.02.2017

 


Die HSG Cluvenhagen/Langwedel siegte gegen den TSV Schwarme hoch mit 30:16, während die HSG Verden-Aller II gegen den TV Sottrum mit 21:30 verlor.
„Das war heute eine unterirdische Leistung meiner Mannschaft. Wir haben nie einen richtigen Zugriff bekommen“, urteilte Aller-Trainer Timo Lütje. Dabei hielt die HSG die ersten 20 Minuten bis zum 9:9 noch sehr gut mit.
Danach aber zog Sottrum das Tempo an und lag bereits zur Pause deutlich mit fünf Toren vorn. Nach dem Wechsel verkürzten die Gastgeberinnen den Rückstand noch einmal bis auf vier Tore (17:21), doch in der Endphase dominierte der Tabellenvierte aus Sottrum immer mehr und siegte gegen einen schwachen Gegner souverän mit 30:21. Trotz der Niederlage bleibt Verden-Aller II auf dem achten Tabellenplatz.

 

Quelle: Jürgen Honebein - 20.02.2017

 


Trotz einer zwischenzeitlichen 23:17-Führung haben sich die B-Jugend-Handballer der HSG Verden-Aller in der Landesliga beim SV Werder Bremen letztlich mit einem Punkt zufrieden geben müssen. 24:24 (9:13) endete die Begegnung beim Achten der Tabelle. „Meine Mannschaft hat den Vorsprung in der Schlussphase leichtfertig hergegeben“, ärgerte sich Coach Sven Klaasen, dem erneut nicht seine stärkste Besetzung zur Verfügung stand.

Bis zur 17. Minute hatten sich beide Teams in der Hansestadt eine ausgeglichene Partie geliefert (9:9). In der Folge schienen die Gäste dann ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Nach einem Treffer von Luca Drewes (3) lag die HSG Verden-Aller erstmals mit vier Toren vorn (13:9). Zehn Minuten vor dem Abpfiff war der Vorsprung auf 23:17 angewachsen, den der Nachwuchs aus der Domstadt dann verspielte. Verden muss nun aufpassen, dass in der Tabelle nicht noch der wichtige vierte Platz abhanden kommt. Aktuell beträgt der Vorsprung auf den TV Oyten II auf Position fünf lediglich noch zwei Zähler.

 

 

Bei den Handballerinnen der HSG Verden-Aller geriet die aktuelle 20:25 (12:13)-Niederlage gegen den TuS Komet Arsten II in der Landesklasse fast zur Nebensache. Vielmehr ist es eine Mitteilung der Staffelleitung gewesen, die beim Team aus der Domstadt für Ernüchterung gesorgt hat. Man habe den Vereinen mitgeteilt, dass es in dieser Saison aus der Landesklasse wahrscheinlich vier anstatt der erhofften zwei Regelabsteiger geben wird, erklärt Verdens Coach Timo Lütje. Damit würde der Abstand zum rettenden Ufer für die HSG Verden-Aller aktuell sieben Zähler betragen. Timo Lütje: „Wo wir diese Punkte noch einfahren sollen, sehe ich beim besten Willen nicht.“ Acht Spiele muss die HSG noch absolvieren und kann somit im besten Fall noch 16 Zähler gewinnen. Der Coach kündigte aber bereits an, dass der Klub in der kommenden Saison einen Neuaufbau in der Regionsoberliga starten wolle.

Im Heimspiel gegen den TuS Komet Arsten II hatte sich der Drittletzte des Klassements den entscheidenden Rückstand unmittelbar nach der Pause eingefangen. Bis auf 19:14 waren die Gäste in dieser Phase enteilt. Dem Fünf-Tore-Rückstand lief das Gastgeberteam um die sieben Mal erfolgreiche Nadine Schröder bis zum Ende hinterher. Letztlich, bilanzierte Timo Lütje, habe sich seine Mannschaft mit zwei schwachen Phasen um ein besseres Resultat gebracht. „Den Beginn der zweiten Hälfte haben wir total verschlafen“, sagte der Coach.

 

Quelle: Jürgen Prütt - 14.02.2017