1. Damen - Zu einem schwer erkämpften Sieg kam Daverden gegen den Landesklassen-Absteiger. „Wir haben viel zu viele Fehler gemacht“, war Gäste-Trainer Timo Lütje bedient. Die Entscheidung fiel in den letzten zehn Minuten. Nach 48 Minuten führte die HSG noch mit 18:16, doch durch sechs Treffer in Folge durch Jana Schmicke, Iris Krauss und je zweimal Ines Behnken und Fenja Hellwinkel ging Daverden 22:18 in Führung. Der Treffer von Dana Böstel zum 19:22 war nur noch Ergebniskosmetik. „Wir hatten in der Endphase etwas mehr zuzusetzen. Das war der Schlüssel zu den beiden Punkten“, meinte Daverdens Coach Karsten Voigt.

Quelle:  Jürgen Honebein Aus der Verdener-Aller-Zeitung / Mediengruppe Kreiszeitung - 04.09.2017

Männliche A-Jugend - In einer spannenden Partie der Handball-Landesliga setzte sich die gastgebende männliche A-Jugend der HSG Verden-Aller mit 27:23 (16:12) gegen den Handballverein Lüneburg durch. Damit wurden auch im zweiten Saisonspiel zwei Punkte geholt. Im ersten Durchgang hatten die Gastgeber zwar den besseren Start und konnten sich schnell auf 4:1 (4.) absetzen. Lüneburg fand dann jedoch langsam ins Spiel und glich zum 5:5 (8.) aus. Wechselnde Tore kennzeichneten dann die folgende Spielphase. Lennat Fettin hatte dann entscheidenden Anteil daran, dass sich Verden bis zur Pause mit vier Toren einen kleinen Vorsprung verschaffen konnte. Von seinen elf Treffern warf er im ersten Durchgang sechs. Er erhielt ein Sonderlob von Trainer Juri Wolkow. In den ersten fünf Minuten der zweiten 30 Minuten fielen keine Tore. Gute Chancen wurden von beiden Mannschaften vergeben bzw. von den Torleuten pariert. Den Bann brach auf Verdener Seite deren Haupttorschütze. Er traf zur 17:12 Führung (35.). Der Vorsprung konnte noch auf fünf Treffer (20:15) ausgebaut werden. „Wir haben es dann nicht geschafft, uns spielentscheidend abzusetzen“, befand Juri Wolkow. Er machte hierfür individuelle Fehler in Abwehr und Angriff verantwortlich. Die Gäste kamen auf 19:21 (47.) heran. Es war dann sowohl Torwart Dennis Emigholz, der mit tollen Paraden glänzte und so eine weitere Annährung des Gegners verhindert, als auch Lennat Fettin, der mit zwei Siebenmetertoren und einem Rückraumwurf dazu so wieder beitrug, dass am Ende wieder ein Vier-Tore-Vorsprung zu Buche stand.

Tore HSG Verden-Aller:
Till-Ove Meyer (4), Jan Thies (1), Jonah Klimach (2), Mario Pegesa (1), Lennat Fettin (11/4), Jannik Rosilius (8)

Quelle:  Gunther Bosselmann Aus der Verdener-Aller-Zeitung / Mediengruppe Kreiszeitung - 03.09.2017


Männliche A-Jugend: Mit einem knappen 27:26 (12:14) Sieg beendete die männliche A-Jugend der HSG Verden-Aller den ersten Spieltag in der Handball-Landesliga beim TuS Hollenstedt. „Es hat Spaß gemacht“, freute sich Trainer Juri Wolkow über das Ergebnis. Seine Mannschaft hatte in einer immer spannenden Partie mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Erfolg erzwungen. Hervorzuheben ist die Abwehr, die mit den jeweils eine Halbzeit eingesetzten Torwarten Tim Erasmie und Dennis Emigholz einen sicheren Rückhalt hatten. Nach guten Start und einer 4:2 Führung (6.) fielen wechselseitig Tore. Es kam immer wieder zum Einstand. Nach dem Luca Drewes in der 22. Minute die rote Karte bekam, gab es einen kleinen Einbruch im Spiel der Gäste. Hollenstedt konnte bis zur Pause mit zwei Toren in Führung gehen. Nach dem Seitenwechsel ließ Verdens Trainer den gegnerischen Spielmacher und Haupttorschützen, Lars Lorenzen, kurz decken. Damit kam der Gegner nicht zurecht. Verden drehte das Spiel und ging in der 43. Minute mit 20:19 in Front. Der Vorsprung wurde auf 25:22 (55.) ausgebaut. Die Gastgeber gaben sich jedoch noch nicht geschlagen und nutzen Fehler der Gäste aus, um in der letzten Minute bei offener Manndeckung, den 26:26 Ausgleich zu erzielen. Till-Ove Meyer erlöste dann sein Team. Mit dem Schlusspfiff erzielte er per Heber den Siegtreffer.

Quelle: Gunther Bosselmann Aus der Verdener-Aller-Zeitung / Mediengruppe Kreiszeitung - 28.08.2017

Beim 12. Aller-Weser-Cup vorne / Oytens C-Jugend erfolgreich / Abbruch nach 20 Spielrunden

Verden - Von Björn Lakemann. Reichlich Trubel herrschte beim 12. Aller-Weser-Cup der HSG Verden-Aller. Trotz Schmuddelwetter und einiger witterungsbedingter Absagen im Vorfeld konnte das Organisationsteam um Timo Dienstmann viele Handball-Teams auf der Sportanlage des TSV Borstel willkommen heißen.
Einzig den Wettergott hatten die HSG-ler wohl nicht eingeladen, denn dieser vermieste den Sonntag mit Schauern. Doch zunächst lief alles gut – erst nach 20 absolvierten Spielrunden mussten die Verantwortlichen die Reißleine ziehen und das Turnier abbrechen. „Sehr schade, aber wir hatten keine Wahl“, wusste Dienstmann, der jedoch von vielen Seiten einiges Lob kassierte. „Toll organisiert“ oder „wir kommen bei der nächsten Auflage sicher wieder,“ lauteten nur einige Aussage in Bezug auf das rührige Orgateam.

Großes Lob für FSJ‘ler

Mittendrin statt nur dabei waren Lisa-Marie Gerling und Felix Mittermeier, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) unter anderem in Diensten der HSG Verden-Aller verrichten. So hatten beide ihren ersten „richtigen Einsatz“ (O-Ton Dienstmann) beim Turnier der Minis und Maxis, die auf drei Extra-Feldern spielten. Ohne Fehl und Tadel erledigte das Duo den Dienst und erntete von den Kids ein dickes Sonderlob.

Nach 20 absolvierten Spielrunden, als die Minis und Maxis längst durch waren, wurden auch bei den älteren Bilanz gezogen. Im jetzt wieder strömenden Regen waren die Kinder bei der Siegerehrung sehr tapfer. Bei der weiblichen A gab es einen neuen Sieger, denn der SV 63 Brandenburg war zum ersten Mal an der Aller zu Gast. „Ein gute Organisation und trotz der Wetterkapriolen eine tolle Veranstaltung“, lobten die ostdeutschen Übungsleiter Ron Jura und Florian Franz unisono.

Bohmte leistet die beste Jugendarbeit

Bei der männlichen A lagen die Gastgeber vorne, während bei der männlichen B-Jugend der TV 01 Bohmte, die sich auch in der Gesamtwertung den ersten Rang für die beste Jugendarbeit sicherte, siegte. Die weibliche Konkurrenz dieser Altersklasse entschied die JH Wümme für sich, während bei der weiblichen C-Jugend die Tunier-Neulinge vom HSC Langenhagen das beste Ende für sich hatten.

In der größten Konkurrenz, der männliche C gab es mit Adendorf/Scharmbeck und dem TV Oyten zwei ungeschlagene Sieger. Auch die männliche D war unterteilt, der MTV Soltau sowie die Gastgeber kamen ungeschlagen durch. Im weiblichen Gegenpart siegte der TV Neu-Wulmstorf, der auch die gemischte Konkurrenz der E Gruppe 1 beherrschte. In der anderen Gruppe war die zweite Vertretung von MoIn Wesermarsch das Maß aller Dinge.


Riedes Leonie Eberle kommt hier im Match der B-Jugend gegen den TV 01 Bohmte frei zum Wurf. Im Hintergrund hofft Teamkollegin Lena Demske auf den Treffer.


 

Quelle: Björn Lakemann Aus der Verdener-Aller-Zeitung / Mediengruppe Kreiszeitung - 21.08.2017

Handballfans kommen beim 33:26-Erfolg des GWD Minden gegen Wilhelmshaven voll auf ihre Kosten

Am Sonntag gab es endlich mal wieder eine glänzend gefüllte Tribüne in der Verdener Aller-Weser-Halle. Verantwortlich dafür war das von der HSG Verden-Aller und dem TSV Intschede organisierte Benefizspiel. In diesem behauptete sich vor gut 500 Zuschauern Handball-Bundesligist GWD Minden mit 33:26 (12:10) über Zweitligist Wilhelmshavener HV.

Die rund 600 Zuschauer in der gut gefüllten Verdener Aller-Weser Halle kamen im Benefizspiel zwischen MInden und Wilhelmshaven zugunsten der DKMS voll auf ihre Kosten. 

Der letztlich deutliche Erfolg des Erstligisten geriet zur Nebensache, denn viel wichtiger erschien dem Mindener Coach Frank Carstens und seinem Amtskollegen Christian Köhrmann das Feintuning gut einen Monat vor Bundesligastart. Carstens: „Man darf nicht vergessen, dass der WHV eine gute Mannschaft hat. Wir haben noch zu viel hergegeben. Aber mit der Deckungsleistung war ich sehr zufrieden.“ Sein Kollege von der Jade, der mit seinem Team den Trainingsbetrieb fünf Tage später als GWD aufgenommen hatte, war insbesondere mit den technischen Fehler nicht einverstanden. „Normalerweise machen wir fünf pro Spiel. Heute waren es 15“, erklärte Köhrmann das mit den harten Einheiten.

Das war den zahlreichen Zuschauern, die bei diesem Benefizspiel zugunsten der Deutschen Knochenmarkspende (DKMS), völlig egal. Im Spiel erwischte der WHV einen guten Start – 2:0. Doch die Jungs von Carstens blieben cool und erzielten bei der 5:4-Führung (10.) durch Nenad Bilbija das Tor des Tages, als dessen verunglücktes Kreisanspiel an WHV-Keeper Dennis Doden vorbei ins Tor kullerte. Beim Seitenwechsel führte GWD knapp mit 12:10.
Ganz anderes Bild im zweiten Abschnitt, als Minden aufdrehte und spätestens nach dem 21:16 (42.) durch den auffälligen Aleksandar Svitlica auf die Siegerstraße eingebogen war. „Wir haben Wilhelmshaven müde gespielt“, erklärte der 38-jährige GWD-Leistungsträger Dalibor Doder, der im Anschluss mit allen Handballkollegen diverse Autogrammwünsche erfüllte. Diese tolle Aktion zugunsten der DKMS , die von den beiden Vereinen aus dem Kreis Verden organisiert wurde, schreit nach einer Wiederholung.

Quelle: Björn Lakemann Aus der Verdener-Aller-Zeitung / Mediengruppe Kreiszeitung - 30.07.2017


Infos zur Anreise zum Benefizspiel: Bitte nutzen Sie die kostenfreien Parkplätze am Trift und am Berliner Ring und kommen Sie zu Fuß zur Halle. Eine Wegbeschreibung finden Sie hier. Zudem helfen Ihnen die Ordner in den roten Shirts an den Parkplätzen gerne weiter. 
 
Die Adressen für Navigationssysteme lauten:
 
Trift 1, 27283 Verden/Aller und Berliner Ring 1, 27283 Verden/Aller
 

Wir wünschen eine entspannte Anreise!



Frank Oetting vom TSV Intschede unterstützt seit vielen Jahren die Deutsche Knochenmarkspende. Für den guten Zweck hat er gemeinsam mit der HSG Verden-Aller ein besonderes Handballspiel organisiert.

Bis ins Jahr 1987 hat das Handballherz des Kreises in Verden geschlagen. Genauer gesagt in der Aller-Weser-Halle. Dort empfing der TSV Verden als Gründungsmitglied der zweiten Liga seine Gegner stets an einem Samstagabend. Die älteren Handballfreunde werden sich noch gut erinnern. Zumindest für einen Tag kehrt die Bundesliga in diesem Sommer in die mit rund 1000 Sitzplätzen größte Sporthalle des Landkreises zurück. Möglich machen das der TSV Intschede und die HSG Verden-Aller. Die Vorstände der beiden Handballabteilungen haben die Idee entwickelt – ein Benefizspiel zugunsten der Deutschen Knochenmarkspende (DKMS). Am Sonntag, 30. Juli, ist es soweit: Ab 16 Uhr misst sich Bundesligist GWD Minden mit dem Zweitligisten Wilhelmhavener HV.

Die Diagnose Leukämie stellt das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen auf den Kopf: Wenn Chemotherapie und Bestrahlung nicht helfen, bleibt eine Stammzelltransplantation oft die einzige Möglichkeit. Die Hoffnung lebt jedoch nur, wenn sich ausreichend Spender zur Verfügung stellen. Doch noch immer findet nicht jeder Patient den passenden Spender. Frank Oetting, der erste Vorsitzende des TSV Intschede, unterstützt die DKMS seit Jahren. „Vor acht Jahren konnte ich einem jungen Mädchen mit einer Knochenmarkspende das Leben retten“,sagt Oetting. „Da ich über gute Kontakte zu GWD Minden verfüge, war die Idee nicht weit. Warum nicht einen Vergleich zweier Bundesligisten mit der guten Sache kombinieren.“

Keine drei Wochen mehr bis zum Benefizspiel zugunsten der DKMS zwischen GWD Minden und dem Wilhelmshavener HV. Sichert euch jetzt noch Karten für das Spiel bei folgenden Vorverkaufsstellen:

  • Silkes Blumeneck (Große Str. 16, 27299 Langwedel)
  • Verdener Nachrichten (Große Str. 132, 27283 Verden/Aller)
  • Verdener Aller-Zeitung (Große Str. 1, 27283 Verden/Aller)
  • Intscheder Bauernhof-Eis (An der Aue 16, 27337 Blender/Intschede)

Zudem besteht die Möglichkeit für alle Handballfans von außerhalb, die nicht die Möglichkeit haben Tickets bei den genannten Vorverkaufsstellen zu kaufen, Karten per E-Mail zu erwerben. Dazu muss nur eine E-Mail mit der Menge an Tickets für Erwachsene und Kinder sowie eine Versandadresse angeben werden und wir senden euch die Karten per Post zu. Die E-Mailadresse hierzu lautet: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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