Besonders von den Außenpositionen hätten seine Schützlinge sich zu viele Fehlversuche erlaubt. In der zweiten Halbzeit hatte Moritz Siegmund (9/6 Tore) Verdens Nachwuchs beim 18:17 in Führung geworfen. Die knappe Führung behauptete die HSG bis zum 22:20. Als die Gäste im weiteren Verlauf fünf Mal in Folge zum 25:22 getroffen hatten, lief dem Team von Juri Wolkow die Zeit davon. Mehr als der Anschlusstreffer zum 27:28 durch Jonah Klimach sprang für die HSG Verden-Aller nicht mehr heraus. Wie Juri Wolkow betonte, werde man weiter um den vierten Tabellenrang kämpfen. „Von den letzten drei Spielen wollen wir zumindest noch zwei gewinnen“, kündigte der Trainer an.

 

Quelle: Jürgen Prütt  - 08.03.2017

 


 

 

1. Damen - Die HSG Verden-Aller musste auf ihrer Abschiedstour in der Handball-Landesklasse der Frauen bei der HG Bremerhaven eine weitere Niederlage hinnehmen. Beim Spitzenteam aus der Seestadt unterlagen die Gäste mit 13:27 (5:11). Für Verdens Trainer Timo Lütje spiegelte das Resultat dabei nicht den Spielverlauf wider. Seine Mannschaft habe gut gespielt, dabei aber das Torewerfen vergessen, nannte der Trainer das Manko. Alleine im ersten Durchgang hätten seine Spielerinnen 15 freie Bälle vergeben. Bis zum 4:4 (11.) hatten die Gäste klasse mitgehalten.

Dann folgte eine 15-minütige Torflaute und der Rangzweite um die frühere Oytener Zweitligaspielerin Janka Kronschnabel nahm eine schmeichelhafte Sechs-Tore-Führung mit in die Halbzeit. Im zweiten Durchgang wurde der Vorsprung der HGB mit zunehmender Spielzeit immer deutlicher. Am Ende betrug die Differenz 14 Tore. Am kommenden Wochenende messen sich die Handballerinen aus der Domstadt erneut mit einem Team aus der oberen Tabellenhälfte. Mit dem ATSV Habenhausen II wird der Rangvierte in der Realschulhalle empfangen. Die Bremerinnen mischen nach fünf Siegen in Folge kräftig um die beiden Aufstiegsplätze mit.

 

Quelle: Jürgen Prütt  - 07.03.2017

 

1. Herren - Dank einer furiosen zweiten Halbzeit feierte die HSG Verden-Aller im Spitzenspiel der Handball-Landesklasse einen überraschend deutlichen 28:18 (10:11)-Erfolg über die SG HC Bremen/Hastedt II. Durch diesen Sieg übernahm das Team von Frank Janzen die Tabellenführung.

An ein derartiges Ergebnis war zur Pause noch nicht zu denken gewesen. „Da waren wir völlig neben der Spur und haben vorne nichts auf die Reihe bekommen“, kritisierte Janzen. Dabei hatte seine Mannschaft zunächst ein 6:3 (12.) durch Hannes Stolpmann vorgelegt.

Noch in der ersten Hälfte gab es jede Menge Redebedarf für Verden-Allers Trainer Frank Janzen.
Das änderte sich nach dem Wechsel,denn seine Mannschaft spielte groß auf.
 
 

Nur eine Minute später rückte der Ex-Daverdener Andreas Husmann bei den Gästen zwischen die fosten und leitete die Wende ein. Denn die Verdener kassierten nicht nur den Ausgleich, sondern sahen sich zur Pause einem 10:11 gegenüber.

In der Kabine hatte Janzen dann scheinbar die richtigen Worte gefunden. Denn nach dem 11:12 (33.) lief der Motor der Gastgeber richtig heiß und nach sechs Toren in Folge war beim 17:12 (39.) die Vorentscheidung bereits geschafft. Im weiteren Verlauf bauten die Gastgeber die Führung sogar noch weiter aus und bleiben damit in der Rückrunde ungeschlagen.

 

Quelle: Björn Lackemann  - 06.03.2017

 

TuS Rotenburg II - HSG Verden-Aller II 31:33 (14:15). Die Verdener hatten ihre Routiniers an Bord und behaupteten sich in einem sehenswerten Spiel mit 33:31. Die ersten 30 Minuten verliefen ausgeglichen. Meist lagen die Gäste knapp in Führung. Nur einmal hatte Rotenburg zwei Tore Vorsprung (14:12), doch zur Pause hieß es 15:14 für die HSG. Nach der Pause hatten die Gäste die Partie zumindest gefühlt immer im Griff, auch wenn sie sich nie absetzen konnten. Rotenburg kam noch einmal zum 27:27-Ausgleich, doch in der Schlussphase waren die Gäste cleverer und gewannen verdient mit 33:31. Erfolgreichster Torschütze bei Sieger war Björn Fechner mit zehn Treffern.

 

Quelle: Jürgen Honebein  - 06.03.2017

 

HSG Stuhr - HSG Verden-Aller II 17:24 (6:10). Eine klare Angelegenheit für Verden-Aller beim Tabellenvorletzten in Stuhr. „Einziges Manko war die Torausbeute. Wir haben über 25 Fehlversuche gehabt“, haderte Aller-Coach Timo Lütje. Die Gäste gingen sofort mit 2:0 und 5:2 in Führung und lagen zur Pause mit 10:6 vorn. Die Gastgeber waren zu harmlos, um Verden-Aller ernsthaft zu gefährden. Daher war nach dem Wechsel auch spätestens beim 20:13 alles gelaufen.

 

Quelle: Jürgen Honebein  - 06.03.2017

 

In der Landesliga haben die A-Jugend-Handballer der HSG Verden-Aller einen weiteren Dämpfer im Kampf um den vierten Platz in der Tabelle hinnehmen müssen. Nach einer 24:30 (8:12)-Niederlage bei Jugendhandball Wümme II ist der Nachwuchs aus der Domstadt auf Rang fünf abgerutscht. Man habe die Chancen im Angriff nicht genutzt, nannte Sven Klaasen einen einfachen Grund für die Pleite im Nachbarschaftsduell. Verdens B-Jugendtrainer hatte an der Wümme für den verhinderten Coach Juri Wolkow die Betreuung übernommen.
Bis zum 4:4 verfolgten die Zuschauer zunächst ein enges Match. Als Till-Ove Meyer in der 18. Minute der fünfte Treffer für die Gäste gelang, hatte die gastgebende Spielgemeinschaft aus Rotenburg und Scheeßel zwischenzeitlich allerdings bereits acht Mal getroffen. Den Drei-Tore-Rückstand konnten die Gäste um den siebenfachen Torschützen Uli Mattfeldt danach nicht mehr entscheidend wettmachen. Auf die HSG Verden-Aller wartet nun ein knackiges Restprogramm. Es geht noch gegen die ersten drei Teams der Tabelle aus Altenwalde, Elsfleth und Habenhausen.

 

Quelle: Jürgen Prütt - 01.03.2017

 


HSG Verden-Aller gibt sich keine Blöße

Dank einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit verdiente sich die HSG Verden-Aller in der Handball-Landesklasse den 29:20-Erfolg bei Kellerkind SVGO Bremen II.
Nur mit einem kümmerlichen Kader angetreten, setzte es für den TSV Morsum im Auswärtsspiel beim TSV Otterndorf die nächste Niederlage.
SVGO Bremen II - HSG Verden-Aller 20:29 (13:14). Der Schlüssel zum letztlich souveränen Auswärtssieg der HSG war die Umstellung in der Deckung auf eine 5:1-Formation. „14 Tore in der ersten Halbzeit waren zwar nicht überragend, doch vor allem die etwas wackelige Deckung hat mir Sorgen gemacht“, begründete Verden-Allers Trainer Frank Janzen die veränderte Formation zu Beginn der zweiten Halbzeit.


Verden-Allers Juri Wolkow kassierte nach dem 29:20-Erfolg bei der SVGO Bremen II ein Sonderlob seines Trainers.

Dabei hatte er ein Sonderlob für seine Routiniers Juri Wolkow und Oliver Schaffeld parat. Zunächst hatten die Gäste alles im Griff und lagen mit 9:4 in Front. Obwohl Torhüter Lutz Evers ein starker Rückhalt war, kam es in der Folge zum Bruch im Spiel der HSG. Die Gastgeber verkürzten bis zur Pause nicht nur auf 13:14, sondern glichen nach dem Wechsel sogar zum 14:14 aus. Was folgte, war ein Zwischenspurt der Gäste bis zum 19:14 (37.).
Zwar vermochten die abstiegsbedrohten Bremer erneut zu verkürzen, doch dieses Mal hatte das Janzen-Team umgehend die passende Antwort parat und beseitigte mit dem 25:18 (42.) vorzeitig die letzten Zweifel. Janzen: „Das war ein Pflichtsieg. Im Aufstiegskampf wird es allerdings enger. Daher müssen wir uns schon steigern, wenn wir uns am kommenden Wochenende gegen den punktgleichen HC Bremen II revanchieren wollen.“

Quelle: Björn Lakemann - 27.02.2017

 


Timo Lütje hatte eine dunkle Ahnung: „Beim TS Woltmershausen wird es schwierig“, sagte der Trainer der Landesklassen-Handballerinnen der HSG Verden-Aller voraus. Lütje sollte Recht behalten. Mit 33:15 (13:7) ging die Partie in der Hansestadt letztlich deutlich an die Gastgeber.
Gegen die erste und zweite Welle des Gegners, gestand der Trainer der Gäste ein, sei seine Mannschaft in einigen Situation doch überfordert gewesen. Bis zum 2:3 blieb die HSG Verden-Aller auf Tuchfühlung. Dann zog der Tabellenfünfte auf 8:2 davon. Seine Mannschaft habe gegen den konterstarken TSW im Angriff zu fehlerhaft agiert, meinte Timo Lütje. Im weiteren Verlauf setzte sich der Leistungsunterschied fort. Trotz der hohen Niederlage hatte Verdens Coach aber auch einen positiven Aspekt ausfindig gemacht: „Im Spiel Sechs-gegen-sechs haben wir es in der Abwehr ganz gut gemacht.“

Unterdessen geht der Blick im Lager der HSG Verden-Aller in Richtung kommender Saison. Wie Timo Lütje betonte, sei der Aderlass vor dieser Spielzeit einfach zu groß gewesen. Die Abgänge von den beiden Stammkräften Lotta Bunte und Merle Lühmann habe die Mannschaft nicht kompensieren können.

 

 


Bei der männlichen Handball-B-Jugend der HSG Verden-Aller ist Sven Klaasen um seine Aufgabe aktuell nicht zu beneiden: Denn der Coach des Landesligisten muss sein Team von Woche zu Woche neu aufstellen. In der aktuellen Begegnung bei der HSG Bützfleth/Drochtersen fehlten nun auch noch Lennat Fettin und Luca Drewes. Wie Klaasen erklärte, sei aus der Stammsieben nur Torwart Dennis Emigholz dabei gewesen. In Anbetracht der Umstände war der Coach der Gäste trotz der 18:32 (10:16)-Niederlage zufrieden mit seinen Schützlingen.
Mit der ungewohnten Aufstellung habe man Bützfleth bis zum 8:10 geärgert, sagte Sven Klaasen. Ein Extralob verteilte Verdens Übungsleiter an Jonas Lohmann und Jonathan Bargfrede. Beide waren je sechs Mal erfolgreich. Nach 50 Minuten entsprach das Resultat aber doch dem Spielverlauf. Nachdem sich der Rückstand der HSG in der zweiten Halbzeit einige Zeit im Zehn-Tore-Bereich eingependelt hatte, waren es am Ende 14 Tore Unterschied. Trotz der Niederlage belegt Verden in der Tabelle weiter den wichtigen vierten Platz.