Beim 12. Aller-Weser-Cup vorne / Oytens C-Jugend erfolgreich / Abbruch nach 20 Spielrunden

Verden - Von Björn Lakemann. Reichlich Trubel herrschte beim 12. Aller-Weser-Cup der HSG Verden-Aller. Trotz Schmuddelwetter und einiger witterungsbedingter Absagen im Vorfeld konnte das Organisationsteam um Timo Dienstmann viele Handball-Teams auf der Sportanlage des TSV Borstel willkommen heißen.
Einzig den Wettergott hatten die HSG-ler wohl nicht eingeladen, denn dieser vermieste den Sonntag mit Schauern. Doch zunächst lief alles gut – erst nach 20 absolvierten Spielrunden mussten die Verantwortlichen die Reißleine ziehen und das Turnier abbrechen. „Sehr schade, aber wir hatten keine Wahl“, wusste Dienstmann, der jedoch von vielen Seiten einiges Lob kassierte. „Toll organisiert“ oder „wir kommen bei der nächsten Auflage sicher wieder,“ lauteten nur einige Aussage in Bezug auf das rührige Orgateam.

Großes Lob für FSJ‘ler

Mittendrin statt nur dabei waren Lisa-Marie Gerling und Felix Mittermeier, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) unter anderem in Diensten der HSG Verden-Aller verrichten. So hatten beide ihren ersten „richtigen Einsatz“ (O-Ton Dienstmann) beim Turnier der Minis und Maxis, die auf drei Extra-Feldern spielten. Ohne Fehl und Tadel erledigte das Duo den Dienst und erntete von den Kids ein dickes Sonderlob.

Nach 20 absolvierten Spielrunden, als die Minis und Maxis längst durch waren, wurden auch bei den älteren Bilanz gezogen. Im jetzt wieder strömenden Regen waren die Kinder bei der Siegerehrung sehr tapfer. Bei der weiblichen A gab es einen neuen Sieger, denn der SV 63 Brandenburg war zum ersten Mal an der Aller zu Gast. „Ein gute Organisation und trotz der Wetterkapriolen eine tolle Veranstaltung“, lobten die ostdeutschen Übungsleiter Ron Jura und Florian Franz unisono.

Bohmte leistet die beste Jugendarbeit

Bei der männlichen A lagen die Gastgeber vorne, während bei der männlichen B-Jugend der TV 01 Bohmte, die sich auch in der Gesamtwertung den ersten Rang für die beste Jugendarbeit sicherte, siegte. Die weibliche Konkurrenz dieser Altersklasse entschied die JH Wümme für sich, während bei der weiblichen C-Jugend die Tunier-Neulinge vom HSC Langenhagen das beste Ende für sich hatten.

In der größten Konkurrenz, der männliche C gab es mit Adendorf/Scharmbeck und dem TV Oyten zwei ungeschlagene Sieger. Auch die männliche D war unterteilt, der MTV Soltau sowie die Gastgeber kamen ungeschlagen durch. Im weiblichen Gegenpart siegte der TV Neu-Wulmstorf, der auch die gemischte Konkurrenz der E Gruppe 1 beherrschte. In der anderen Gruppe war die zweite Vertretung von MoIn Wesermarsch das Maß aller Dinge.


Riedes Leonie Eberle kommt hier im Match der B-Jugend gegen den TV 01 Bohmte frei zum Wurf. Im Hintergrund hofft Teamkollegin Lena Demske auf den Treffer.


 

Quelle: Björn Lakemann Aus der Verdener-Aller-Zeitung / Mediengruppe Kreiszeitung - 21.08.2017

Handballfans kommen beim 33:26-Erfolg des GWD Minden gegen Wilhelmshaven voll auf ihre Kosten

Am Sonntag gab es endlich mal wieder eine glänzend gefüllte Tribüne in der Verdener Aller-Weser-Halle. Verantwortlich dafür war das von der HSG Verden-Aller und dem TSV Intschede organisierte Benefizspiel. In diesem behauptete sich vor gut 500 Zuschauern Handball-Bundesligist GWD Minden mit 33:26 (12:10) über Zweitligist Wilhelmshavener HV.

Die rund 600 Zuschauer in der gut gefüllten Verdener Aller-Weser Halle kamen im Benefizspiel zwischen MInden und Wilhelmshaven zugunsten der DKMS voll auf ihre Kosten. 

Der letztlich deutliche Erfolg des Erstligisten geriet zur Nebensache, denn viel wichtiger erschien dem Mindener Coach Frank Carstens und seinem Amtskollegen Christian Köhrmann das Feintuning gut einen Monat vor Bundesligastart. Carstens: „Man darf nicht vergessen, dass der WHV eine gute Mannschaft hat. Wir haben noch zu viel hergegeben. Aber mit der Deckungsleistung war ich sehr zufrieden.“ Sein Kollege von der Jade, der mit seinem Team den Trainingsbetrieb fünf Tage später als GWD aufgenommen hatte, war insbesondere mit den technischen Fehler nicht einverstanden. „Normalerweise machen wir fünf pro Spiel. Heute waren es 15“, erklärte Köhrmann das mit den harten Einheiten.

Das war den zahlreichen Zuschauern, die bei diesem Benefizspiel zugunsten der Deutschen Knochenmarkspende (DKMS), völlig egal. Im Spiel erwischte der WHV einen guten Start – 2:0. Doch die Jungs von Carstens blieben cool und erzielten bei der 5:4-Führung (10.) durch Nenad Bilbija das Tor des Tages, als dessen verunglücktes Kreisanspiel an WHV-Keeper Dennis Doden vorbei ins Tor kullerte. Beim Seitenwechsel führte GWD knapp mit 12:10.
Ganz anderes Bild im zweiten Abschnitt, als Minden aufdrehte und spätestens nach dem 21:16 (42.) durch den auffälligen Aleksandar Svitlica auf die Siegerstraße eingebogen war. „Wir haben Wilhelmshaven müde gespielt“, erklärte der 38-jährige GWD-Leistungsträger Dalibor Doder, der im Anschluss mit allen Handballkollegen diverse Autogrammwünsche erfüllte. Diese tolle Aktion zugunsten der DKMS , die von den beiden Vereinen aus dem Kreis Verden organisiert wurde, schreit nach einer Wiederholung.

Quelle: Björn Lakemann Aus der Verdener-Aller-Zeitung / Mediengruppe Kreiszeitung - 30.07.2017


Infos zur Anreise zum Benefizspiel: Bitte nutzen Sie die kostenfreien Parkplätze am Trift und am Berliner Ring und kommen Sie zu Fuß zur Halle. Eine Wegbeschreibung finden Sie hier. Zudem helfen Ihnen die Ordner in den roten Shirts an den Parkplätzen gerne weiter. 
 
Die Adressen für Navigationssysteme lauten:
 
Trift 1, 27283 Verden/Aller und Berliner Ring 1, 27283 Verden/Aller
 

Wir wünschen eine entspannte Anreise!



Frank Oetting vom TSV Intschede unterstützt seit vielen Jahren die Deutsche Knochenmarkspende. Für den guten Zweck hat er gemeinsam mit der HSG Verden-Aller ein besonderes Handballspiel organisiert.

Bis ins Jahr 1987 hat das Handballherz des Kreises in Verden geschlagen. Genauer gesagt in der Aller-Weser-Halle. Dort empfing der TSV Verden als Gründungsmitglied der zweiten Liga seine Gegner stets an einem Samstagabend. Die älteren Handballfreunde werden sich noch gut erinnern. Zumindest für einen Tag kehrt die Bundesliga in diesem Sommer in die mit rund 1000 Sitzplätzen größte Sporthalle des Landkreises zurück. Möglich machen das der TSV Intschede und die HSG Verden-Aller. Die Vorstände der beiden Handballabteilungen haben die Idee entwickelt – ein Benefizspiel zugunsten der Deutschen Knochenmarkspende (DKMS). Am Sonntag, 30. Juli, ist es soweit: Ab 16 Uhr misst sich Bundesligist GWD Minden mit dem Zweitligisten Wilhelmhavener HV.

Die Diagnose Leukämie stellt das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen auf den Kopf: Wenn Chemotherapie und Bestrahlung nicht helfen, bleibt eine Stammzelltransplantation oft die einzige Möglichkeit. Die Hoffnung lebt jedoch nur, wenn sich ausreichend Spender zur Verfügung stellen. Doch noch immer findet nicht jeder Patient den passenden Spender. Frank Oetting, der erste Vorsitzende des TSV Intschede, unterstützt die DKMS seit Jahren. „Vor acht Jahren konnte ich einem jungen Mädchen mit einer Knochenmarkspende das Leben retten“,sagt Oetting. „Da ich über gute Kontakte zu GWD Minden verfüge, war die Idee nicht weit. Warum nicht einen Vergleich zweier Bundesligisten mit der guten Sache kombinieren.“

Keine drei Wochen mehr bis zum Benefizspiel zugunsten der DKMS zwischen GWD Minden und dem Wilhelmshavener HV. Sichert euch jetzt noch Karten für das Spiel bei folgenden Vorverkaufsstellen:

  • Silkes Blumeneck (Große Str. 16, 27299 Langwedel)
  • Verdener Nachrichten (Große Str. 132, 27283 Verden/Aller)
  • Verdener Aller-Zeitung (Große Str. 1, 27283 Verden/Aller)
  • Intscheder Bauernhof-Eis (An der Aue 16, 27337 Blender/Intschede)

Zudem besteht die Möglichkeit für alle Handballfans von außerhalb, die nicht die Möglichkeit haben Tickets bei den genannten Vorverkaufsstellen zu kaufen, Karten per E-Mail zu erwerben. Dazu muss nur eine E-Mail mit der Menge an Tickets für Erwachsene und Kinder sowie eine Versandadresse angeben werden und wir senden euch die Karten per Post zu. Die E-Mailadresse hierzu lautet: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Um der Veranstaltung bei Facebook zu folgen, einfach hier klicken.


  

Blutkrebs: "Es ist so einfach, zu helfen"

Handball-Benefizspiel am 30. Juli in der Aller-Weser-Halle

"Es ist so einfach zu helfen", sagt Frank Oetting. Vor sieben Jahren hatte er an einer Typisierungsaktion der Deutschen Knochenmarkspende (DKMS) teilgenommen, sich dort als möglicher Stammzellenspender registrieren lassen und später mit seiner Knochenmarkspende einem jungen Mädchen das Leben gerettet. Jetzt möchte der Intscheder gemeinsam mit dem TSV "Weserstrand" Intschede und der HSG Verden-Aller mit einer Aktion dafür sorgen, dass sich weitere Menschen bei der DKMS registrieren lassen, um gemeinsam zu helfen und gegen Blutkrebs zu kämpfen.

Die beiden Vereine bringen dafür den Bundesliga-Handball in die Kreisstadt. Die Vorstände der beiden Handballabteilungen haben sich zusammengetan und organisieren in Zusammenarbeit mit der DKMS am Sonntag, 30. Juli, in der Aller-Weser-Halle in Verden, am Karl-Luhmann-Weg ein Benefizspiel zwischen dem Bundesligist GWD Minden und dem Zweitligist Wilhelmshavener HV. Das Spiel beginnt um 16 Uhr. Erwachsene zahlen 10 Euro Eintritt, Kinder sechs Euro. Alle Einnahmen kommen der DKMS zugute. Rund 1.100 Karten können verkauft werden.

Bereits um 14 Uhr beginnt im Foyer der Halle die Typisierungsaktion. Vor Ort informiert sie die gemeinnützige GmbH aus Tübingen, die seit 1991 aktiv ist, über die Abläufe einer Stammzellenspende. Alle 15 Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die niederschmetternde Diagnose Blutkrebs. Viele Patienten sind Kinder und Jugendliche, deren einzige Chance auf Heilung eine Stammzellespende ist. Doch jeder siebte Patient findet keinen Spender.

Mit Wattestäbchen fängt alles an. Mit ihm wird ein Abstrich von der Wangenschleimhaut entnommen. Er landet mit einer aussgefüllten Einverständniserklärung im Labor. Nach der Registrierung speichert die DKMS die Untersuchungsergebnisse des Wangenabstrichs in der Datei und stellt diesen anonym, für weltweiten Patientensuchlauf zur Verfügung.

Im Kampf gegen den Blutkrebs zählt jeder Euro, denn allein die Registrierung eines neuen Spenders kostet die DKMS 40 Euro. Nicht jeder Spender kann die Kosten seiner Registrierung selbst tragen. Als geminnützige Organisation ist die DKMS daher auf Geldspenden angewiesen. Spenden sind auch während der Veranstaltung am 30. Juli in Verden möglich.

Im Vorspiel des Bundesligaspiels stehen sich übrigens die männliche C-Jugendteams der HSG Verden-Aller und der HSG Schwanewede/Neuenkirchen gegenüber.

Quelle: Anke Ulrich Wochen Tipp - 16.07.2017

 

Testspiel zwischen Minden und Wilhelmshaven

Der TSV "Weserstrand" Intschede und die HSG Verden-Aller bringen den Bundesligahandball in die Kreisstadt. Die Vorstände der beiden Handballabteilungen haben sich zusammengetan und organisieren am 30. Juli (16 Uhr) in der Aller-Weser-Halle ein Benefizspiel zwischen Bundesligist GWD Minden und Zweitligist Wilhelmshavener HV in Zusammenarbeit mit der DKMS (Deutsche Knochenmarkspende). 
Im Vorspiel stehen sich die männliche C-Jugendteams der HSG Verden-Aller und HSG Schwanewede/Neuenkirchen gegenüber. Während der Veranstaltung bieten die Vereine an, sich bei der DKMS typisieren und registrieren zu lassen. Das Kartenkontingent beträgt ca. 1100 Karten. Eine Info zum Beginn des Kartenvorverkaufes folgt zeitnah an dieser Stelle und auf unserer Facebookseite!

 

Selbstverständlich wird die DKMS Ihnen für Ihre geleistete Spende eine Spendenbescheinigung ausstellen.
Bitte die Adresse im Feld Verwendungszweck mit angeben!
Für jede Neuaufnahme eines potenziellen Stammzellspenders entstehen der DKMS Kosten in Höhe von 40 Euro. Nur wenige Spender können diese Kosten selber tragen. Dass die DKMS bei ihren bundesweiten Aktionen dennoch alle geeigneten Interessenten aufnehmen kann, ist zahlreichen Unternehmen zu verdanken, die sich sozial engagieren und die Neuaufnahme potenzieller Spender finanziell unterstützen. Bitte helfen auch Sie, damit die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung nicht am Geld scheitert!

DKMS Spendenkonto
IBAN DE24 3605 0105 0004 7018 27
BIC SPESDE3EXXX
Sparkasse Essen
Verwendungszweck: SPQ 289


 

Verden-Allers C-Jugend verpasst Oberliga

Verden. Gleich in der ersten Runde der Relegation um den Aufstieg in die Handball-Oberliga schied die männliche C-Jugend der HSG Verden-Aller mit eins zu neun Punkten aus. Trainer Sven Klaasen war dennoch mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. "Wir sind mit dem jüngeren Jahrgang angetreten und waren in fast ein fünf Begegnungen körperlich unterlegen“, stellte er fest. Dennoch hat er bei der in Turnierform in Schiffdorf ausgetragenen Qualifikation eine positive Weiterentwicklung des Teams gesehen. „Es hat Erfahrung sammeln können“, sagte der Trainer. „Wir haben vor zwei Monaten noch in der D-Jugend gespielt und jetzt um den Oberligaaufstieg“, war er stolz auf das Erreichte. Gleich im ersten Spiel war der Gruppensieger VfL Horneburg eine Nummer zu groß. Gegen die mit den älteren Jahrgang angetretenen und körperlich klar weiteren VfL gab es eine deutliche 1:14 Niederlage. In der zweiten Begegnung musste sich Verden dem zweiten Direktaufsteiger JSG Wilhelmshaven mit 4:12 geschlagen geben. Die Partie gegen den TV Cloppenburg war mit 7:9 schon enger. Hier machte sich das Fehlen des Verletzten Kreisläufers und Mittelmann in der Abwehr Niklas Nowak besonders bemerkbar.

Auch gegen den Gastgeber TV Schiffdorf blieb das Spiel lange offen. Die Entscheidung zugunsten des TV fiel erst in der letzten zehn Minuten. Am Ende unterlag Verden mit 6:10. In den letzten Begegnung war der ebenfalls ausgeschiedene TS Hoyenkamp der Gegner. In einer ausgeglichenen Partie trennten sich die Teams 8:8.

Quelle: Gunther Bosselmann Aus der Verdener-Aller-Zeitung / Mediengruppe Kreiszeitung - 16.06.2017