Männliche C-Jugend - Mit einer 17:25 (5:14)-Niederlage kehrte die männl. C-Jugend der HSG Verden-Aller vom ersten Qualifikationsspiel um den Aufstieg in die Handball-Landesliga von der Partie bei der favorisierten HSG Nienburg zurück.

Das junge Verdener Team war den Nienburgern körperlich klar unterlegen. Das machte sich vor allem in den ersten 25 Minuten deutlich bemerkbar. "Es hat lange gedauert, bis wir ins Spiel gefunden haben. Schließlich musste sich mein Team auch erst an den größeren Ball gewöhnen", kommentierte HSG-Trainer Sven Klaasen das deutliche 5:14 zur Pause. Im zweiten Durchgang konnten sich die Gäste deutlich steigern. Sie trafen das gegnerische Tor besser und gewannen die zweiten 25 Minuten mit einem Treffer Vorsprung. "Insgesamt sind wir mit der Leistung des Teams zufrieden", stellte das Trainerduo Sven Klaasen und Lars Blatt abschließend fest.

Quelle: Gunther Bosselmann Aus der Verdener-Aller-Zeitung / Mediengruppe Kreiszeitung - 03.05.2017

 

Nächste Niederlage für die Damen der HSG Verden-Aller in der Handball-Landesklasse: Gegen den SV Werder Bremen III unterlag das Team von Timo Lütje mit 21:28 (11:17). "Wieder einmal haben wir uns während der Partie einige kleine Schwächephasen erlaubt, die uns letztlich das Genick gebrochen haben. Aber das verfolgt uns ja schon die ganze Saison", bilanzierte HSG Trainer Lütje. Dabei hat sein Team nach dem 1:4 (6.) auf 3:4 (9,) vrkürzt, eher Weder auch 8:4 davonzog. "Danach hatten wir einen guten Lauf", verwies Lütje auf das 11:11 (23.). Zu einem weiteren Treffer bis zur Pause reichte es aber nicht mehr - 11:17. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte wurde die HSG kalt erwischt - 14:23 (38.). Das Lütje-Team verkürzte zwar noch auf 20:23, doch zu mehr reichte es nicht. "Hinten raus hatte es leider nicht mehr gereicht", resümierte Lütje, der sich über die Rückkehr von Sina-Aria Müller nach ihrem Jahr in Australien freut.

Quelle: Björn Lackemann Aus der Verdener-Aller-Zeitung / Mediengruppe Kreiszeitung - 02.05.2017

 

Es weht ein frischer Handball-Wind in Verden

 

Wer einen Blick in die Schaukästen der Realschul- und Aller-Weser-Halle in Verden wirft, der merkt schnell, dass sich hier etwas tut. Professionell platzierte Kinder strahlen in die Kamera. Und wer dann zu Trainingszeiten der Mannschaften in der Halle ist, findet eine Bestätigung. Der Handball in Verden scheint einen Neustart zu wagen.

23 Jahre ist es her, seit im Jahre 1994 die Handballspielgemeinschaft Verden-Aller gegründet wurde. Die drei Stammvereine TSV Borstel, TSV Dauelsen und Eitzer SV bilden die Basis für den Verein in Verden und die Anlaufstelle aller Handballinteressierter in der Allerstadt.

Gute Erinnerungen an den 2.Liga-Handball des TSV Verden haben noch viele im Verein und einige haben diese Zeit sogar aktiv noch begleitet, bevor man sich auflösen musste und die Spieler sich in die umliegenden Vereine verabschiedeten.

Die 1.Herren der HSG Verden-Aller spielt derzeit unter dem Trainer Frank Janzen in der Landesklasse um den Aufstieg in die Landesliga mit und ist noch weit entfernt von den Samstagabendspielen in der Aller-Weser-Halle vor mehr als 1000 Zuschauern. Aber was noch nicht ist, kann ja vielleicht irgendwann mal wieder werden. Diese positive Aufbruchsstimmung verbreitet zumindest der 1.Vorsitzende des Fördervereins der HSG, Juri Wolkow, Tag für Tag, wenn er – auch in Funktion des Jugendwarts der HSG - durch die beiden Hallen sprintet und versucht, neue Kinder und Fördermitglieder zu gewinnen.

In der Spielzeit 2016/17 ist ihm das zumindest auch gelungen. Wenn man sich die Mannschaftsfotos in den Vitrinen genau anguckt, merkt man, dass insbesondere bei den Jugendmannschaften ein enormer Zuwachs an Kindern zu verbuchen ist. Alleine bei der weiblichen D-Jugend, die kurz vor der Meisterschaft in der Regionsoberliga steht, findet man nun 22 Mädchen. Ähnliches gilt für die männliche D-Jugend mit zwei Mannschaften in der Regionsoberliga, dort bereits vorzeitig Meister beziehungsweise viertplatzierter und Sieger beim Tag der Handballjugend im Sommer 2016. Trainer Lars Blatt stehen hier weitere fünf Trainer- und Betreuerkollegen zur Seite, die den Kindern bereits in diesen jungen Jahren eine individuelle Förderung bieten.

1. Damen - Mit der HSG Verden-Aller und der SVGO Bremen standen sich in der Handball-Landesklasse der Frauen zwei Teams gegenüber, die in der neuen Saison nicht mehr der Liga angehören werden. Während die von Timo Lütje trainierten Gastgeberinnen bereits seit Wochen als Absteiger feststehen, hilft der 23:19 (12:11)-Erfolg in der Reiterstadt auch den Gästen nicht weiter. Drei Spieltage vor Ende der Spielzeit weist der Aufsteiger aus der Hansestadt immer noch fünf Punkte Rückstand auf das rettende Ufer auf.

Ein Sieg sei drin gewesen, meinte Timo Lütje. Ein besseres Resultat habe sein Team jedoch zu Beginn des zweiten Durchgangs verspielt. In dieser Phase hatten die Gäste sich auf 19:13 abgesetzt. Die Pause, analysierte Timo Lütje, habe seiner Sieben einmal mehr nicht gutgetan. Derweil glänzte Alexandra Sell bei einem Kurzeinsatz im Tor. Als Torfrau Maja Erasmi nach 21 Minuten eine Zeitstrafe absitzen muss, parierte Feldspielerin Sell als Aushilfstorhüterin prompt zwei Siebenmeter der Gäste. Auf das Lütje-Team warten nun noch zwei Heim- und ein Auswärtsspiel. Am Sonntag geht es in der Aller-Weser-Halle zunächst gegen den SV Werder Bremen III.

Quelle: Jürgen Prütt Aus der Verdener Nachrichten / Weser-Kurier - 25.04.2017

 

HSG Verden-Aller beteiligt sich am Aktionsbündnis „Alkoholfrei Sport genießen“

  

Verden, 14. April 2017 – Die HSG Verden-Aller beteiligt sich am bundesweiten Aktionsbündnis „Alkoholfrei Sport genießen“. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ruft gemeinsam mit dem DHB alle Sportvereine in Deutschland dazu auf, für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu werben. Mit der Beteiligung am Aktionsbündnis will der HSG Verden-Aller sich dieser Verantwortung stellen und die Vorbildrolle der Erwachsenen für Kinder und Jugendliche im Verein betonen.

Die HSG Verden-Aller führt vom 10.-14.04.2017 in der Realschulhalle von 10 bis 16 Uhr eine Trainingswoche durch. Sven Klaasen bietet mit seinem Trainerteam Jugendlichen von 13 bis 16 Jahren ein intensives Training an. Als kleines Highlight wird die Trainingswoche vom  ehemaligen deutschen Meister und Nationalspieler Mannhard Bech im Rahmen einer Trainingseinheit unterstützt. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Alkoholfrei Sport genießen“. Das bedeutet: Der Verein verzichtet rund um seine Veranstaltungen auf den Konsum von Alkohol. „Mit der Beteiligung an dieser Aktion wollen wir ein wirkungsvolles Zeichen setzen und dazu beitragen, insbesondere die Kinder und Jugendlichen in unserem Verein vor der Gefährdung durch Alkohol zu schützen“, erklärt der Jugendwart Juri Wolkow.

 

Neben der Trainingswoche erwartet die Teilnehmer…

·         …ein Infostand mit Informationsbroschüren und Flyern zum Umgang mit Alkohol für die Jugendlichen,

·         …alkoholfreie Erfrischungsgetränke, an der die Teilnehmer probieren können, wie gut alkoholfreie Durstlöscher schmecken können,

·         …als kleine Stärkung gibt es auch Obst.

 

Alkohol verursacht in Deutschland bei einer großen Zahl von Menschen schwerwiegende gesundheitliche Probleme. Vor allem junge Menschen sind gefährdet. Kinder und Jugendli­che bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken und sie zu befähigen, ihr Leben ohne Suchtmittel zu bewältigen, ist deshalb eine wichtige Aufgabe für alle Erwachsenen, die Ver­antwortung für sie tragen – ob zu Hause, in der Schule oder auch im Sportverein. Gerade Trainerinnen und Trainer sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter sind wichtige Vorbilder für Kinder und Jugendliche. Das betrifft auch den Konsum von Alkohol. Gehen die Erwach­senen im Verein maßvoll und verantwortungsbewusst mit Alkohol um, kann sich das auch positiv auf die jungen Vereinsmitglieder auswirken. Mit „Alkoholfrei Sport genießen“ können Sportvereine genau hier ein Zeichen setzen und ihre Vorbildrolle für Kinder und Jugendliche betonen.

 

Autor und Fotos: Juri Wolkow

 

Vom 10.-14.04.2017 veranstaltet die HSG Verden-Aller eine Trainingswoche unter dem Motto „Kinder stark machen“. Von 10 bis 16 Uhr sind Familien mit Kindern herzlich dazu eingeladen, an der Trainingswoche in der Aller-Weser-Halle teilzunehmen.

Juri Wolkow bietet mit seinem Trainerteam Kindern im Alter von 10 bis 13 Jahren eine intensive Trainingswoche an. Als kleine Stärkung werden alkoholfreie Erfrischungsgetränke sowie Obst angeboten. Als kleines Highlight wird die Trainingswoche vom Jugendnationalspieler Joel Wunsch begleitet, außerdem ist der Besuch im Kletterpark Verden während der Trainingszeit fest eingeplant.

Mit dieser Veranstaltung beteiligt sich die HSG Verden-Aller an der bundesweiten Mitmach-Initiative „Kinder stark machen“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Sie richtet sich an Erwachsene, die Verantwortung für Kinder und Jugendliche tragen. Ziel ist eine frühe Suchtvorbeugung. Durch die Stärkung des Selbstvertrauens und die Förderung ihrer Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit sollen Kinder und Jugendliche lernen, auch gegen Gruppendruck „Nein" zu Suchtmitteln aller Art sagen zu können.

Neben dem Elternhaus und der Schule können Sportvereine dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Denn Trainerinnen und Trainer sind häufig Vorbilder und Vertrauenspersonen. Im Sportverein lernen Kinder und Jugendliche, ihre Fähigkeiten und Grenzen auszuloten, mit Erfolg und Misserfolg umzugehen, anderen zu vertrauen und gemeinsam Konflikte zu lösen. All das trägt dazu bei, Kinder stark zu machen.

Autor und Fotos: Juri Wolkow

 

Ausbildung oder Studium? Das kann warten. „Für mich ist das ganz klare Ziel, nach dem Abitur etwas komplett anderes zu erleben“, sagt Moritz Siegmund, der Ende August nach Südafrika fliegen will, um dort ein Jahr lang freiwilligen Sozial- und Friedensdienst zu leisten. Das klappt allerdings nur, wenn der 18-jährige Cluvenhagener genügend Geldgeber für seine Mission findet.

In der Nähe von Kapstadt werde er voraussichtlich in einem Waldorf-Kindergarten oder in einer -Schule tätig sein, um die Erzieherinnen beziehungsweise die Lehrkräfte bei ihrer „aufreibenden Arbeit“ zu unterstützen. „Die Kinder dort stammen überwiegend aus schwierigen sozialen Verhältnissen, haben Aids, sind Waisen und wohl größtenteils Schwarze“, erläutert Siegmund.

Moritz Siegmund will nach dem Abitur im Sommer „etwas komplett anderes erleben“
und ein Jahr in der Nähe von Kapstadt arbeiten. „Ich habe ungeheuren Spaß daran, Menschen zu helfen.“
 

In dem „Center for creative Education“, in dem Kita und Schule unter einem Dach vereint seien, wolle er sich mit seinen Talenten einbringen. Moritz Siegmund möchte „etwas mit Handball machen“, den Kindern das Keyboardspielen beibringen oder auch einen Chor ins Leben rufen.

Juri Wolkow und die HSG Verden-Aller kommen dem Aufstieg immer näher.

TSV Morsum - HSG Verden-Aller 23:44 (13:23): Nachdem die Verdener am vergangenen Wochenende erstmals in dieser Saison ein Heimspiel verloren hatten, unterstrich die Mannschaft von Trainer Frank Janzen im Landkreis-Derby ihre Ambitionen auf die Rückkehr in die Landesliga. Nach dem 20. Saisonsieg haben die Reiterstädter den Aufstieg weiter selbst in der Hand: Gewinnt die HSG nach Ostern die letzten beiden Heimspiele gegen die HSG Lesum/St. Magnus und die SG Buntentor/Neustadt sowie das Auswärtsspiel beim TuS Komet Arsten, ist der HSG der Titel nicht mehr zu nehmen. Der TSV Morsum lag nur ein einziges Mal in Front – beim 2:1 in der Anfangsphase. Beim 5:5 schafften die Gastgeber letztmals den Ausgleich. Es folgte ein 6:0-Zwischenspurt der Gäste zum 11:5. Zur Halbzeit war der Vorsprung des Spitzenreiters bereits im zweistelligen Bereich angekommen. Der zweite Abschnitt ging noch deutlicher an die Sieben von Coach Janzen. Dieser sprach in seinem Resümee von einem deutlichen Leistungsunterschied beider Mannschaften. Im Team der Gäste erzielten Oliver Schaffeld (12 Tore) und Juri Wolkow (8) fast so viele Treffer wie das komplette Morsumer Team.

Quelle: Jürgen Prütt - 11.04.2017

 

Die weibliche A-Jugend der HSG Aller hat am 01.04.17 in eigener Halle  den Meistertitel in der Regionsoberliga geholt. Mit nur einem Punktverlust bei der HSG Bremer- Kreuz. Die ansonsten dominierende Mannschaft der Regionsoberliga wurde mit 529 erzielten Toren in 17 Spielen (31 Tore pro Spiel) holten sich unsere Mädels überlegen den Meistertitel und spielen am 13.5/14.5 in einem Niedersachen übergreifenden Vergleich gegen alle anderen Regionsoberliga Meister.

Autor: Michael Windisch