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Ohne Handball geht es nicht

Ingo Schwandts Herz schlägt für die HSG Verden-Aller
"Aus Interesse ging ich zu einem Handballspiel der 1. Damen des TSV Borstel. Das hat mich so gepackt, dass ich davon nicht mehr loskam", erzählt Ingo Schwandt. Er wollte von nun an nicht nur Zuschauer sein, sondern die Spielerin auch aktiv unterstützen. Daher bediente der Borstler ab Beginn der Saison 1990/1991 bei Heimspielen die Toranzeige. Als sich im Juni 1994 die drei Verdener Vereine, TSV Borstel, TSV Dauelsen und SV Eitze zur Handballspielgemeinschaft (HSG) Verden-Aller zusammenschlossen, blieb er seinem Hobby treu.
Jahrelang widmete er seine freie Zeit nur den Frauenteams. Aber irgendwann betreute der heute 50-Jährige auch die männliche B-Jugend und die 1. Herren bei Heimspielen. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Mannschaften dazu, so dass er immer mehr Zeit in der Halle verbrachte. "Ich habe selber nur einmal in der Schule in einer Handball AG Handball gespielt", sagt Schwandt. Ansonsten habe er auf dem Feld keine Erfahrungen gesammelt. Er schaue lieber vom Rand aus zu und feuere seine HSG bei Heimspielen an. Besonders in Erinnerung ist ihm das Jahr 2010 geblieben. Nicht wegen eines besonderen Spiels, sondern "weil sich die erste Damen auf Grund von Spielerinnenmangel vom Spielbetrieb abgemeldet haben." Da sein Hauptaugenmerk aber stets auf diesem Team lag, habe er die Reißleine gezogen und beendete nach neunzehneinhalb Jahren sein Engagement für die HSG.



Allerdings kam es für Schwandt nicht in Frage, keine Ehrenamt auszuüben. Er blieb dem Ballsport treu und schloss sich den Fußballern des FC Verden 04 an, wo er in der Jugend und bei den ersten Herren als Ordner tätig war. In einem Newsletter des Vereins stand mal folgendes über den Borsteler: "Man kann ihn wohl als größten Fan der Mannschaft bezeichnen, ein Heimspiel ohne diese Institutionen ist kaum denkbar"Ein Engagement ließ etwas nach, als er über eine Kontaktanzeige in einer Zeitschrift seine heutige Lebensgefährtin Ute kennenlernte. Da sie damals noch im Landkreis Hildesheim lebte, pendelten sie beide zwischen den Wohnorten hin und her. "Wir wechselten uns mit dem Wiedersehen ab. Mal kam sie ein Wochenende zu mir, mal fuhr ich zu ihr", erzählte der Borsteler. Allerdings fanden die Heimspiele häufig dann statt, wenn ich bei meiner Liebsten war. Mehr und mehr lief sein Engagement aus, bis es schließlich ganz endete.
"Glücklicherweise kam im Sommer 2017 vom Coach der mittlerweile wieder gegründeten ersten Damen der HSG Verden-Aller eine SMS, ob ich Interesse hätte bei ihm als Betreuer einzusteigen. Spontan sagte ich zu", sagte Schwandt, der wieder etwas mehr Freizeit hatte, da seine Ute inzwischen zu ihm gezogen war. Er sei total nervös und aufgeregt gewesen, als er zum Training ging. Aber alle hätten ihn gut aufgenommen. Er habe sich gleich zu Hause gefühlt, obwohl er sieben Jahre lang weg gewesen sei.
"Als ich gefragt wurde, ob ich bei den Landesligamännern bei Heimspielen Kassierer sein möchte, habe ich auch dafür zugesagt." Den ein Leben ohne Handball könne er sich nicht vorstellen. "Die HSG ist mein Herzblutverein"!

Quelle:  Aus dem Wochentipp acv - 04.04.2018