Der letzte Auftritt im Sand

Ein letztes Mal in diesem Sommer den Ball per „Spin-Shoot“ oder „Kempa-Trick“ in das Tor des Gegners werfen und damit möglichst spektakulär zwei Punkte erzielen: Das stand am vergangenen Wochenende für etwa 1400 Beachhandballer auf dem Programm. Zum Abschluss seiner diesjährigen Sandtournee hatte der Handball-Verband Niedersachsen (HVN) nach Cuxhaven-Duhnen eingeladen. Ausgeschrieben war das Turnier für die Jahrgänge der E- bis C-Jugend. 
Unter die insgesamt 115 Mannschaften hatten sich auch 17 Teams aus dem verdener Kreisgebiet gemischt: Je sechsmal waren die HSG Verden-Aller und der TV Oyten im Sand von Duhnen unterwegs, drei Teams stellte Jugendhandball MoIn Wesermarsch und mit zwei Mannschaften war der TSV Daverden dabei. 358 Spiele mussten laut Olaf Bunge, Jugendspielwart des HVN, am Sonnabend und Sonntag auf den insgesamt elf Spielfeldern am Nordseestrand absolviert werden. Los ging es an beiden Turniertagen um 9 Uhr. Das erste der sechs Endspiele hatte Bunge für 12.30 Uhr am Sonntag angesetzt. Bis ins Finale hatte es die von Juri Wolkow und Alexander Hagen trainierte weibliche C-Jugend der HSG Verden-Aller geschafft. In einem spannenden Match mussten sich die Mädchen aus der Domstadt schlussendlich dem TuS Komet Arsten im Penalty-Werfen geschlagen geben. Zuvor hatte jedes Teams jeweils eine Halbzeit für sich entschieden. Ein dritter Platz bei der männlichen Jugend C und Rang vier bei den E-Jungs rundeten das gute Abschneiden der Handballer aus der Kreisstadt ab. Insgesamt war die HSG Verden-Aller am Freitag mit etwa 70 Kindern in Richtung Elbmündung aufgebrochen.

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„Wir wollen unserem Nachwuchs etwas bieten, die Teilnahme an den Beachturnieren in Cuxhaven haben bei uns einen festen Platz im Terminkalender“, erläuterte Juri Wolkow, Jugendwart der HSG. Stammgast ist bei den Beachturnieren in Cuxhaven ist neben der HSG Verden-Aller auch der Nachwuchs des TV Oyten. Die „Vampires“ nahmen in diesem Jahr zwei dritte Plätze bei der männlichen Jugend D und weiblichen Jugend E mit nach Hause. Am Titel Niedersachsenmeister schnupperte neben den C-Mädchen der HSG Verden-Aller auch die weibliche Jugend D von MoIn Wesermarsch. Im Finale erwies sich allerdings der TV Hannover Badenstedt als zu stark für die Spielgemeinschaft aus Intschede und Morsum. Die Mädchen aus der Landeshauptstadt entschieden beim 2:0-Sieg beide Halbzeiten für sich. Platz drei bei der weiblichen Jugend C durch ein souveränes 2:0 gegen den TSV Hahlen im kleinen Finale sowie Rang neun der männlichen Jugend D waren die weiteren Platzierungen für MoIn. „Platz zwei, drei und neun ist ein toller Erfolg für uns, zumal wir ohne Beachhandballtrianing angereist sind“, zog Maren Jacobsen für den Klub von der linken Weserseite ein Fazit. Die ersten Angehörigen des Organisationsteams Beachhandball des HVN waren bereits am Donnerstag in Duhnen eingetroffen. Für 19.30 Uhr hatte Turnierleiter Olaf Denecke eine erste Besprechung der Mannschaftsverantwortlichen angesetzt. Die Turnier-Disco am Freitag und der Besuch des Ahoi-Bades gehörten zudem zum Rahmenprogramm. 

 Quelle: Jürgen Prütt Aus der Verdener Nachrichten / Weser-Kurier - 21.08.2019