Platz Vier bei Verbandsmeisterschaft

Männliche C-Jugend 1 - HSG Verden-Aller mit einem hervorragendem Rang 4 bei den Verbandsmeisterschaft der ml. C-Jugend in Oldenburg  / „nur ein wenig Glück fehlte“
Verden/Oldenburg – Das Finalturnier (jeder gegen jeden bei einer Spielzeit von 2x 15 Minuten) der besten sechs Nachwuchsteams aus Bremen und Niedersachsen um die Handball-Verbandsmeisterschaft der ml. C Jugend ist Geschichte. Während sich der leicht favorisierte TSV Burgdorf Verbandsmeister nennen darf, ist die HSG Verden-Aller dank einer großartigen Vorstellung an beiden Tagen  mit 5:5 Punkten auf dem vierten Platz eingelaufen. Qualifiziert für dieses Turnier waren die jeweils drei Erstplatzierten der Oberligen West und Ost.



Dabeis fehlten dem Team des Trainergespanns Sven Klaasen und Lars Blatt nur Nuancen, um sich besser zu positionieren. „Wir sind mit dem Abschneiden sehr zufrieden und haben die beste Abwehr gestellt. Neben Verbandsmeister TSV Burgdorf sind wir das einzige Team mit positivem Torverhältnis“, so Klaasen, der viele Spiele auf Augenhöhe erlebte. "Mit dem TSV Burgdorf hat sich am Ende das Team mit der "größten Konstanz" durchgesetzt", so das Verdener Trainergespann. Ähnlich fiel das Resümee von Christine Witte aus. Burgdorf habe schlussendlich mit seiner körperlichen Überlegenheit das Turnier dominiert, sagte die Landestrainerin des HVN.

Die HSG Verden-Aller startete am Samstag optimal und hoch konzentriert in das Turnier und gewannen daher klar mit 15:11 gegen Northeim,  ihren "Angstgegner" aus der Saison (zwei Niederlagen). Im zweiten Spiel des Tages kamm es dann zum Vergleich mit den "Jungen Recken" aus Burgdorf. In einer spannenden und hochdramatischen Begegnung waren die Verdener ein ebenbürtiger Gegner, die Führungen wechselten hin-und her. Nach einer 14:13 Führung durch einen Strafwurf von Mateusz Martyn gelang den Hannoveraner leider in der Schlußphase noch die Wende zum 14:15. Die Fans des TSV feuerten ihre Jungs lautstark an: "kämpfen, Burgdorf, kämpfen" skalierten sie - etwas, was sie bisher noch nie machen brauchten. "Allein das zu hören, würdigt unsere saustarke Leistung umso mehr!", ist sich das Verdener Trainer-Duo einig.

In Oldenburg wurde den Jungs aus der Reiterstadt leider das letzte Spiel des Tages beim 15:15 gegen den Gastgeber bzw. die schlechte Leistung des Schiedsrichtergespannes, das auch noch aus dem Kreis Verden kam, zum Verhängnis - das sollte sich dann später heraus stellen. Zwar gewannen sie das folgende 7-Meterwerfen (wichtig für den direkten Vergleich), doch in die Tablelle ging das Unentschieden ein. Aprospos Schiedrichter: wirklich alle Trainer waren sich einig, dass die SR-Leistung einer HVN-Landesmeisterschaft (wo die besten Mannschaften Niedersachsens antreten) nicht würdig waren; insbesondere die 3 Junggespanne waren teilweise völlig überfordert.

Am zweiten Tag, also Sonntag morgen, trafen die Domstädter auf den OHV Aurich. In einer von seitens der Verdener durch viele technische Fehler geprägten Partie, gewannen die Auricher durch einen Treffer 7 Sekunden vor Schluß glücklich mit 13:12. „Morgens ist halt nicht unsere Zeit“, gab Klaasen mit einem enttäuschenden Schmunzeln zu verstehen.  Zum Schluß hieß "ihr Lieblings"gegner SG HC Bremen/Hastedt, den sie noch sehr gut aus einigen Spielen her kannten. Auch diesmal Mal beherrschten die Verdener den Gegner dank einer starken Deckungsarbeit und ihrer intelligenten Angriffsspielweise beim 19:13 Erfolg  deutlich.

Der Kampf um den Niedersachsen-Titel blieb (dank des Spielmodus "Direkter Vergleich") bis zum letzten Turnierspiel offen, doch der TSV Burgdorf bezwang den OHV mit 18:14 und durfte sich dann endgültig "Niedersachsenmeister" nennen.
Eine Erkenntnis blieb von diesem tollen Erlebnis an der Hunte. „Wir können jede Mannschaft schlagen. Uns fehlte einfach das nötige Spielglück, um dieses Turnier zu gewinnen. Wir gehören aber zu den besten sechs Teams aus Niedersachsen“, sind alle Verdener zurecht stolz.